Arthur Roche und sein Dokument der liturgischen Amnesie
Der vom Präfekten des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Arthur Roche, vorgelegte Text zur Liturgie anlässlich des ausserordentlichen Konsistoriums im Januar 2026 ist kein bloss theologischer Impuls, sondern ein programmatisches Dokument. Er beansprucht, die liturgische Frage im Horizont der «organischen Entwicklung» der Kirche zu deuten, und erhebt zugleich den Anspruch, eine verbindliche Lesart der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils zu liefern.
Kommentare und Antworten
Sei der Erste, der kommentiert