Urban Fink-Wagner, langjähriger Geschäftsführer der «Inländischen Mission» (IM), erwähnt in der aktuellen Ausgabe des IM-Magazins insbesondere die Unterstützung der afrikanischen Wallfahrt nach Einsiedeln, an der alljährlich mehrere Hundert Pilgerinnen und Pilger aus allen Teilen der Schweiz teilnehmen. Auch das vom 9. bis 11. Oktober in Zug stattfindende «Adoray»-Festival, einer der hoffnungsvollsten kirchlichen Aufbrüche der letzten Jahre, darf sich auf eine finanzielle Unterstützung durch die IM freuen. Von der IM gefördert wurde auch das im August durchgeführte Deutschschweizer Familientreffen, das heuer mit einem Rekord von rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufwarten konnte (vgl. Bericht swiss-cath.ch). Zu den weiteren geförderten Projekten gehören die Kaplanei Rigi-Klösterli, Bergkapellen in der Inner- und Ostschweiz sowie die Jugend- und Behindertenseelsorge.
Vom Jugendfestival bis zu den kleinen Bergpfarreien
In der Westschweiz unterstützte die «Inländische Mission» unter anderem das Festival «Crossfire» in Belfaux FR. Das Jugendfestival, das an das beim Kirchenbrand von 1470 erhalten gebliebene Kreuz erinnert, begeisterte zahlreiche junge Menschen. Weiter werden Hilfsgelder für Anlaufstellen für Obdachlose und Randständige, für Integrationsprojekte und für spirituelle Angebote zur Verfügung gestellt. Schwierig präsentiert sich die Lage im Bistum Lausanne–Genf–Freiburg. Dies unter anderem deshalb, weil in den zum Bistum gehörenden Kantonen Neuenburg und Genf Staat und Kirche weitgehend getrennt sind und infolgedessen keine Kirchensteuern erhoben werden können.
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