Priesterweihe in der Westminster Cathedral 2024. (Bild: © Mazur/cbcew.org.uk/Flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

Hintergrundbericht

Die Für­sor­ge­pflicht der Bischöfe für ihre Priester

Der Bei­trag «Ver­ges­sene Sorge: cura pas­to­ris?» von Mike Qer­kini hat zahl­rei­che Reak­tio­nen aus­ge­löst. Er gibt Anlass, grund­sätz­li­che Über­le­gun­gen zur Für­sor­ge­pflicht der Bischöfe für die ihnen anver­trau­ten Pries­ter anzustellen.

«In der Kirche wird mit Recht viel von der cura animarum, der Sorge um die Seele, gesprochen. Doch wer übernimmt die cura pastoris – die Sorge um den Hirten selbst?», fragt Mike Qerkini, um selbst drei Verantwortliche anzugeben: Bischöfe sind nicht primär Verwalter, sondern Väter ihrer Presbyter; Priester untereinander sind keine Konkurrenten, sondern Brüder; Gläubige sind keine religiösen Konsumenten, sondern Mitverantwortliche.

In den Kommentaren und persönlichen Reaktionen wurde öfters darauf hingewiesen, dass Bischöfe ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Priestern nicht nachkommen. Doch was genau sind die Aufgaben des Bischofs gegenüber seinen Priestern? Werfen wir einen Blick in die entsprechenden kirchlichen Texte.

Besondere Fürsorgepflicht
Die Priester bilden in Einheit mit ihrem Bischof ein einziges Presbyterium. Deshalb sollen sie ihren Bischof «als ihren Vater anerkennen und ihm ehrfürchtig gehorchen» (vgl. Lumen Gentium 28). Doch die gleiche Gemeinschaft verlangt, dass die Bischöfe die Priester «als ihre notwendigen Helfer und Ratgeber im Dienstamt der Belehrung, der Heiligung und der Leitung des Gottesvolkes» und als «ihre Brüder und Freunde betrachten». Die Bischöfe sollen nicht nur um das leibliche Wohl der Priester bedacht sein: «vor allem ihr geistliches Wohl sei ihnen ein Herzensanliegen» (vgl. Presbyterorum ordinis 7). Sie sollen die Priester «bereitwillig anhören» und «sich um deren geistliche, intellektuelle und wirtschaftliche Lage kümmern, damit sie heilig und fromm leben und ihren Dienst treu und fruchtbar verrichten können». Und schliesslich sollen sie mit «tatkräftigem Erbarmen» jenen Priestern nachgehen, «die irgendwie in Gefahr schweben oder sich in bestimmten Punkten verfehlt haben» (vgl. Christus Dominus 16).

Das Kirchenrecht verdeutlicht diese konziliaren Vorgaben: «Mit besonderer Fürsorge hat der Diözesanbischof die Priester zu begleiten, die er als Helfer und Ratgeber hören soll; er hat ihre Rechte zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie die ihrem Stand eigenen Verpflichtungen richtig erfüllen und dass ihnen die Mittel und Einrichtungen zur Verfügung stehen, deren sie zur Förderung des geistlichen und geistigen Lebens bedürfen; ebenso hat er für ihren angemessenen Lebensunterhalt und für die soziale Hilfe nach Massgabe des Rechts zu sorgen» (can. 384 CIC).

Die Texte sind eindeutig: Der Bischof muss sich Zeit für die Priester nehmen und sie je nach Situation – geistlich, intellektuell oder wirtschaftlich – mit Rat und Tat unterstützen.

Den Priestern den Rücken stärken
Die Bischöfe haben als erste Aufgabe die Verkündigung des Evangeliums, sie sind «Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit» und halten drohende Irrtümer von der ihnen anvertrauten Herde fern (vgl. Lumen Gentium 25). Durch den eigenen Lebenswandel sind sie Vorbild, «damit sie zusammen mit der ihnen anvertrauten Herde zum ewigen Leben gelangen» (Lumen Gentium 26).

Für viele Priester wäre es bereits eine enorme Entlastung, wenn ihr Bischof klar und deutlich die Lehre der Katholischen Kirche verkünden würde. Viele Glaubensinhalte werden heute nicht mehr von allen Menschen verstanden: die katholische Sexualmoral gilt als rückständig, das Zölibat als Ursache für Missbrauch, das Männern vorbehaltene Priestertum als diskriminierend und die hierarchische Verfasstheit der Kirche als klerikal. Priester brauchen viel Kraft und Geduld angesichts dieses Gegenwindes. Umso gravierender, wenn sich ein Bischof in einem Interview oder einer Predigt offen gegen die katholische Lehre ausspricht – selbstverständlich getarnt als Anwendung des Liebesgebotes oder der Barmherzigkeit Jesu. Statt seine Priester zu stärken, fällt er ihnen in den Rücken. Wie können Priester unter solchen Umständen «unter der Autorität des Bischofs» die Gläubigen heiligen, die Gesamtkirche in der Pfarrei sichtbar werden lassen und einen «wirksamen Beitrag zur Erbauung des gesamten Leibes Christi» leisten (vgl. Lumen Gentium 28)?

Dazu kommt, dass die Pfarrer die Pfarreien im Auftrag des Bischofs leiten. Sie bilden mit dem Bischof wie bereits gesagt «ein einziges Presbyterium». In der Schweiz gab es im Lauf der Zeit immer mehr hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen von den Bischöfen immer grössere Kompetenzen zugesprochen wurden – bis zu Tauferlaubnis, Eheassistenz, Pfarrei- oder Pastoralraumleitung. Dies ist jedoch eine klare Einmischung in die Kompetenzen des Pfarrers. Es genügt nicht, wenn dem «mitarbeitenden Priester» ein Veto-Recht eingeräumt wird: Der Priester ist der Pfarrer und somit der Hirte der Pfarrei. Es kann nicht sein, dass der Pfarrer nicht predigen darf, weil es einen Predigtplan gibt, bei dem alle Theologinnen und Theologen berücksichtigt werden müssen: Die Verkündigung ist Aufgabe des Pfarrers. Dazu kommen – falls die Mitglieder der staatskirchenrechtlichen Körperschaften ihre Kompetenzen überschreiten – Probleme mit der Kirchgemeinde betreffend Leitung der Pfarrei. Konflikte sind programmiert, die Verlierer in den meisten Fällen die Priester.

Was die wirtschaftliche Unterstützung angeht, verweisen die Bischöfe auf das Duale System. Es stimmt, dass die Kirchensteuern fast vollumfänglich in die Kirchgemeinden resp. in die sogenannten Kantonalkirchen fliessen und die Bischöfe nicht viel Geld haben. Die Priester erhalten einen Lohn. Dieser ist je nach Ort exorbitant, angemessen oder reicht gerade noch knapp zum Leben; entsprechend ist die Rente. Doch was ist mit jenen Priestern, die keine Anstellung (mehr) erhalten? Wer unterstützt diese finanziell?

Im Gespräch bleiben
«Um den Dienst an den Seelen mehr und mehr zu fördern, möge daher der Bischof die Priester, auch gemeinsam, zu Gesprächen, besonders über Seelsorgefragen, einladen, nicht nur gelegentlich, sondern wenn möglich auch zu fest bestimmten Zeiten» (Christus Dominus 28). Der Bischof soll sich nicht weigern, seine Untergebenen zu hören (vgl. Lumen Gentium 27). Der Austausch zwischen Bischöfen und Priester – ohne die Beteiligung von Laien! – ist ein wichtiger Punkt. So erfährt der Bischof, was die Priester konkret beschäftigt, vielleicht bedrückt. Umgekehrt kann der Bischof seinerseits seine Situation darlegen und so z. B. Entscheide begründen, die von den Priestern nicht auf Anhieb verstanden werden.

Aufgrund der kirchlichen Dokumente scheint klar, dass der Bischof diese Fürsorgepflicht gegenüber den Priestern nicht an andere delegieren kann. Ebenso evident ist, dass es sich nicht um eine Holschuld durch die Priester handelt, sondern um eine Bringschuld des Bischofs.

Nur eine Utopie?
Die Bischöfe haben die Pflicht, sich um ihre Priester zu kümmern, sich Zeit für sie zu nehmen und ihnen geistlich, intellektuell und wirtschaftlich beizustehen. Sie werden vor Gott für ihr Verhalten Rechenschaft ablegen müssen (vgl. Hebr 13,17).

Der erste Schritt ist, die Priester in ihrem Dienst anzuerkennen und zu unterstützen. Dies würde bedeuten, dass die Pfarreistrukturen wieder den Vorgaben der Weltkirche angepasst werden müssten: Der Pfarrer ist der Hirt (Leiter) der Pfarrei und zuständig für die Spendung der Sakramente. Es gibt genügend weitere Arbeit in der Pfarrei, die durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen werden können. So könnte sich der Priester auf seine eigentliche Berufung konzentrieren.

Zugegeben, das klingt utopisch. Zu lange haben die Bischöfe in der Deutschschweiz die Priester ignoriert und die Laien gefördert. Mit der Schaffung von Pastoralräumen, Seelsorgeeinheiten usw., denen jeweils ein Priester als offizieller Pfarrer zugeordnet ist, wurden faktisch Grosspfarreien geschaffen, ohne dass der Pfarrer als Pfarrer wirken darf. Statt abzuwarten, wie sich Kirche vor Ort entwickelt, wurde den Pfarreien von oben herab eine künstliche Struktur aufgepfropft, doch geistliche Zentren kann man nicht befehlen – sie entstehen dort, wo der Glaube gelebt und gefeiert wird.

Der erste Schritt zur Stärkung der Priester durch den Bischof liegt darin, dass der Bischof sich öffentlich zum Priesteramt bekennt (inklusive Zölibat) und den priesterlichen Dienst (Leitung und Feier der Sakramente) wieder stärkt.

 

Dogmatische Konstitution Lumen Gentium. Über die Kirche (1964)

Dekret Presbyterorum Ordinis. Über Dienst und Leben der Priester (1965)

Dekret Christus Dominus. Über die Hirtenaufgabe der Bischöfe (1965)


Rosmarie Schärer
swiss-cath.ch

E-Mail

Rosmarie Schärer studierte Theologie und Latein in Freiburg i. Ü. Nach mehreren Jahren in der Pastoral absolvierte sie eine Ausbildung zur Journalistin.


Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

You have reached the limit for comments!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Schwyzerin 27.07.2025 um 17:34
    Es haben nur Priester die für das Schweizer-Dualesystem unterstützen, mit der Fürsorgepflicht des Bischofs für ihre Priester ein Problem. Hingegen kennen Priester, die sich einer Priesterbruderschaft anschliessen das das nicht. Also Weltpriester entscheiden selbst, wo sie sich unterstellen. Es liegt in erster Linie an den Priester das richtige und gute zuwählen.
    • user
      Priester im Kanton Zürich 02.08.2025 um 19:42
      Recht und Gesetz gelten überall in der Kirche und auch Diözesanpriester haben Rechte. Nicht den Diözesanpriestern zu sagen, wenn ihr hier misshandelt werdet, geht halt woanders hin, ist die Lösung, sondern dafür zu sorgen, dass es auch in der Diözese anständig zugeht. Das ist die Aufgabe des Papstes und der Bischöfe.
  • user
    Peter Kurz 26.07.2025 um 18:54
    Man sollte herausstellen, das Schweizer System ist so gebaut: Lieber Priester, wenn du es nicht genau so machst wie wir wollen wissen wir alle dass du aus der Dienstwohnung auf die Strasse fliegst und ohne Geld dastehst. Das ist das ultimative Druckmittel und es ist anständiger Menschen unwürdig so die Priester zu behandeln.
  • user
    Daniel Ric 25.07.2025 um 16:50
    Vielen Dank für diesen sehr guten Artikel. In der Deutschschweiz fehlt es vor allem an Menschlichkeit seitens der Bischöfe. Die Bischöfe sind reine Verwalter und suchen keinen Kontakt zu ihren Priestern und den Gläubigen. Ich kenne einige ausländische Priester, die völlig erstaunt bzw. schockiert waren, dass der Bischof (hier Bischof Felix von Basel) keinen Kontakt zu den Priestern sucht. Umso mehr sollten Laien die Priester unterstützen und ihnen helfen, ihren Auftrag zu erfüllen.
  • user
    Franz Killer 25.07.2025 um 12:46
    Gute Auslegeordnung. Danke.
    Aber mir ist es klar, dass die meisten Diözesen viel zu gross sind, als dass ein Mensch die erwähnten Aufgaben erfüllen kann.
    War es nicht die Absicht, die Direktunterstellten durch die erfolgte Bildung der Pastoralräume auf eine Grösse festzulegen, dass bischöfliche und kantonalkirchliche Leitung die Betreuung der neuen Einheiten stemmen kann. Die Stellung der Pfarrei ist klar reduziert worden und die Stellung des "Pfarrers" ist oft unklar. Zum Glück bei uns nicht. Unser hervorragender Priester-Seelsorger ist ganz klar "Pastoralraumpfarrer" (siehe unsere Homepage), sein nicht minder erfolgreich mitkämpfender Kollege "Kaplan".
    In die gleiche Richtung gehen auch die Bemühungen die Kirchgemeiden pro Pastoralraum zusammenzuschliessen. Und wie wird s weitergehen? Führts dann einmal dazu nur noch eine Pastoralkirche zu unterhalten, benützen, als Gottesdienstraum, oder eine Kirche und 1 Kapelle, oder nur noch Kapelle?
    Franz Killer, gewöhnliches Mitglied Pfarrei Christkönig, Turgi, Kath. Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi, Pastoralraum Wasserschloss.
  • user
    Schwyzerin 24.07.2025 um 14:42
    Der Hindergrundsbericht über die Fürsorgepflicht der Bischöfe für ihre Priester von Rosemarie Scherrer finde ich sehr gut. Betreffend des "ersten Schrittes" fehlt aber schlichtweg die Grundlage. Ich hoffe, dass Papst Leo XIV. die Kirchengesetze zum Wohle des Priesteramtes anpassen wird. Solange die Kirchenräte und deren Komissionen der Kirchgemeinde, die einfach nach ihren Ideen bestimmen, wer sie an der Spitze der Ortspfarrei haben möchten, ist nichts zum Wohle der Priester zu erwarten. So meine Erfahrung, die ich kürzlich wieder betreffend der Wahl eines Gemeindeleiters an einer Kirchengemeindeversammlung gemacht habe.

    Im Hebräerbrief Hebr 11,6 ist zu entnehmen: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird. Und weiter steht: Durch Glauben wurde Noach das offenbart, was noch nicht zu sehen war, und er baute umsichtig eine Arche zur Rettung seiner Familie, durch ihn sprach er der Welt das Urteil und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.

    Also geht weg von den priesterlosen Ortspfarreien, denn sie sind nicht katholisch. Macht es wie Noach, der für seine Familie eine Arche gebaut hat und verkündet das Evangelium, dann seit ihr auf dem rechten Weg.
  • user
    John Henry 23.07.2025 um 23:24
    Gut geschrieben! Ich wünschte mir als Laie so sehr, dass unsere Bischöfe sich bekehren und für den Glauben, der den Heiligen ein für alle Male anvertraut ist, kämpfen würden (Jud 3) und somit zu wahren Hirten und Väter der Priester werden würden. 🥲🙏
  • user
    Stefan Fleischer 23.07.2025 um 17:36
    Im Übrigen gilt doch ganz besonders hier Wort des Herrn :
    «Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.» (Mk 9,35)
  • user
    Stefan Fleischer 23.07.2025 um 17:09
    Herzlichen Dank für diese Klare Auslegeordnung. Beten wir, dass all unsere Bischöfe, aber auch all unsere Laientheologen in leitenden Stellungen, sich wieder auf diese heilige Ordnung besinnen und diese dann auch leben. Das würde uns viele Auseinandersetzungen und Streit ersparen.
  • user
    Priester im Kanton Zürich 23.07.2025 um 16:17

    Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Bischof Bonnemain ist zweifellos mit der Materie bestens vertraut; er hat sich vielfach damit auseinandergesetzt. Ebenso kennt er das spezifische Gefüge des Schweizer Systems sehr genau und weiß es geschickt zu nutzen, zu umgehen oder gegebenenfalls auszuhebeln. Sein Handeln scheint primär von dem Bedürfnis nach öffentlicher Sichtbarkeit und medialer Inszenierung getragen zu sein: Interviews, Auftritte in der Öffentlichkeit, ein Auftreten, das bisweilen fast karnevaleske Züge annimmt.


    [...] Seine Haltung gegenüber den Priestern wirkt distanziert, ja, von einer kühlen Geringschätzung geprägt. Während er Priester regelmäßig unter Druck setzt, bevorzugt er offenkundig Frauen für kirchliche Funktionen. Eine bedenkliche Entwicklung, deren sichtbarste Konsequenz ein weitgehend verwaistes Priesterseminar ist.


    Wenn dieser Kurs fortgeführt wird, könnte dies langfristig zum Verschwinden kirchlicher Präsenz führen und möglicherweise dazu, dass andere religiöse Kräfte, wie etwa der Islam, an Einfluss gewinnen. Oder es könnte sein Ziel sein, dass sein persönlicher Life-style, Fitness-Center, Psychotherapie, urbanes Leben das kirchliche Leben ersetzt. Einfach Welt statt Kirche. Ich glaube, dass es das ist, was er will.

    • user
      Oscar Antoni 25.07.2025 um 15:11
      Vielen Dank für diese feinsinnige Beobachtung. Wir in der Schweiz sind von der Mentalität her so isoliert, dass uns nicht bewusst ist, was sonst in der Kirche, in Spanien, Italien, Süddeutschland etc "normal" ist zum Beispiel an kirchlichem Geist.

      Unter solchen Bischöfen und mit "synodalen" oder "aufmüpfigen" Leuten in der Pfarrei ist es besser wenn einer beruflich was anderes macht selbst wenn er meint die Berufung zu haben.

      In Japan hat die Kirche viele Generationen ganz ohne Priester überlebt, angeblich nur Taufe, Katechismus, Rosenkranz. Ob das auch in unseren Kantonen ohne Priester funktionieren würde? Das wollen wir doch mal sehen. Eine Gemeinde ohne Priester, das darf man auch als Strafe Gottes verstehen, bitte.

      Ich jedenfalls gehe schon lange zu Pius.