Bruder Klaus & Dorothee Alive»: Alle Sinne werden mit Farben, Formen, Tönen und Stimmungen angesprochen. (Bild: zVg)

Kirche Schweiz

Diese Show begeis­tert Junge für Bru­der Klaus

Acht Monate nach der Eröff­nung der Show «Bru­der Klaus & Doro­thee Alive» im Lumeum im Klos­ter Betha­nien OW zog Initi­ant Sil­vère Lang vor dem Ver­ein Sakral­land­schaft Inner­schweiz Zwi­schen­bi­lanz: Das Echo über­treffe die Erwar­tun­gen qua­li­ta­tiv und quantitativ.

Silvère Lang ist professioneller Dokumentarfilmer und mit seiner Ehefrau Mitglied der internationalen ökumenischen Gemeinschaft «Chemin Neuf». Er ist eine reflektierte, im Glauben verankerte Persönlichkeit. Wie Millionen von Menschen ist auch er vom Lebens- und Friedenswirken des Ehepaars Bruder Klaus und Dorothee tief beeindruckt. Deshalb war eine moderne Vermittlungsform sein Herzensanliegen. «Dafür haben wir bei Null begonnen, mit keinem Franken und keinen Beziehungen, und dann einfach fünf Jahre daran gearbeitet», führte er vor den Mitgliedern des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz aus.

Menschen lassen sich berühren
Die 360-Grad-Show ist seit Juni 2025 im früheren Hallenbad des Klosters Bethanien zu sehen. Was heisst schon sehen? Es ist ein Erlebnis. Da werden mit Bildern, Tönen, Musik, Symbolen und kaum Worten alle Sinne angesprochen. Dafür hat Silvère Lang mit Spitzenkräften der verschiedenen Kunstdisziplinen zusammengearbeitet. Aufgrund von Rückmeldungen seit der Eröffnung durfte er feststellen: «Kaum jemand verlässt die Vorführung ohne persönliche Betroffenheit, die Menschen lassen sich wirklich berühren.»

Auch junge, kirchenferne Menschen
Welche Zwischenbilanz ziehen die Initianten acht Monate nach der Eröffnung? Dazu Silvère Lang: «Unsere Erwartungen wurden in jeder Beziehung erfüllt, ja sogar übertroffen.» Was ihn dabei besonders freut: «Es kommen auch Leute, die bisher kaum für solche Themen sensibilisiert waren.» Das sind jüngere und kirchenferne Menschen. «Das bestärkt uns in unserem Ansatz.»
 


Ergänzung zum Wallfahrtsort Flüeli Ranft
«Ich war von Anfang an von diesem Projekt begeistert», sagt Franz Enderli. Deshalb hat der frühere Obwaldner Regierungsrat und heutige Präsident des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss, Silvère Lang aktiv unterstützt und sich als Türöffner zu Unterstützern und Partnern engagiert. «Jetzt ist dieses Angebot eine wichtige Ergänzung zu den vielen Angeboten des Wallfahrtsorts Flüeli Ranft, der jährlich von 100 000 Personen aus aller Welt besucht wird», sagte Enderli.

Luthern, Buttisholz, Altdorf & Co.
Beeindruckt – und betroffen – von der Show zeigten sich die Mitglieder des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz, die bedeutende Sakralstätten vertreten, von Luthernbad über Buttisholz, Werthenstein bis Einsiedeln. Stellvertretend sagte Vereins-Co-Präsidentin Gabriela Christen: «Das ist ein in dieser Form herausragendes Beispiel, wie Sakrales modern vermittelt werden kann.» Das ermögliche eine neue Dimension des Erzählens. Silvère Lang ermutigte die anwesenden Stiftungsvertreter: «Habt einfach Mut, fangt an, auch wenn es nicht gerade ein Projekt in diesen Grössendimensionen sein muss.»
 

Informationen zu «Bruder Klaus & Dorothee Alive» Link

Am 6. April 2026 findet um 14 Uhr in der Wallfahrtskirche Sachseln ein öffentlicher Vortrag zu «50 Jahre Bruder-Klausen-Altar» statt. Urs-Beat Frei, Spezialist für christliche Sakralkunst und -kultur, gibt spannende Einblicke in die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Grabaltars, eines Meisterwerks der Schweizer Sakralkunst des 20. Jahrhunderts. Eintritt frei

Informationen zum Verein Sakrallandschaft Innerschweiz und seinen Tätigkeiten sowie zu wichtigen Sakralbauten finden sich hier


Redaktion


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Bemerkungen :

  • user
    Kathrin Benz 01.04.2026 um 14:37
    Das Lumeum ist wirklich zu empfehlen! Eindrücklich, was Chemin Neuf hier auf die Beine gestellt hat. Ein spannendes Detail: der Künstler, der die vielen wunderbaren Ölbilder zum Leben von Niklaus und Dorothee gemalt hat, ist ein Franzose: Olivier Desvaux (Jahrgang 1982). Und nicht nur das: Seit 2018 ist er «Offizieller Maler der französischen Marine», ein Ehrentitel, der alle zwei Jahre vom frz. Verteidigungsministerium und einer Jury an Künstler, die sich dem Thema Wasser gewidmet haben, verliehen wird.
    Für das Lumeum-Projekt hat sich Desvaux intensiv mit Bruder Klaus und seiner Zeit auseinandergesetzt und vor Ort Skizzen gemacht.