Anstatt den Frieden und die Schöpfung zu wahren und dem Schöpfer zu danken, rüstet die Welt auf zum letzten Kampf. Der Himmel ist der Welt nicht mehr vertraut – er ist ihr fremd geworden. Sie sucht das Heil woanders ...
Unsere Welt scheint den Lauf nicht vollenden zu wollen. Sie droht, vom rechten Kurs immer mehr abzutreiben und ins Chaos zu stürzen. Anstatt den Glauben zu bewahren und sich führen zu lassen, kämpft sie mit allen Mitteln dagegen und will die Wahrheit am liebsten aus der Welt schaffen.
Wenn einst das Urteil über uns und über die Welt ergeht, gibt es keine menschliche Rechtfertigung. Wohl gibt es eine göttliche Barmherzigkeit für jene, die den Erlösungsweg gegangen sind. Einmal werden die Himmelstore geschlossen. Einmal kann es zu spät sein ...
Eidgenössischer …
Wie steht es um unser Vaterland? Folgt es seiner Bestimmung? Vertraut es auf die göttliche Führung? Die Schweiz sollte eigentlich der Fels in der Brandung sein. Ob sie den Stürmen standhält? Immer mehr verfängt sie sich in den Stricken der Welt ... Zeiten der Entbehrung warten auch auf uns ... Die Zeit wird kommen, wo unser Land den Ruf vernehmen und den Segen erbitten wird.
Dank-, …
Danken wir Gott dafür, dass wir – inmitten der Stürme, die um uns toben – auf einer Friedensinsel leben dürfen.
Buss- …
Busse tun wofür? Für die Sünden dieser Welt, die sich durch Hochmut und Stolz wiederum aufgetürmt haben zu einem mächtigen, gewaltigen Turm.
und Bettag
Beten wir für die Verantwortlichen, dass sie zur Vernunft kommen und den Menschen den Weg in die Zukunft zeigen – den Weg zum göttlichen Frieden.
Bitten wir unsern Landesvater und Schutzpatron, den heiligen Bruder Klaus, er möge uns noch rechtzeitig die Einsicht geben, dass wir auf Gott hören sollen und nicht auf die Meinungen der Menschen.
Bitten wir um Demut und Vergebung, auf dass auch wir einst sagen können: Ich habe durch das Gebet den guten Kampf gekämpft, durch Busse und Reue den Lauf vollendet und durch den guten Vorsatz und die Liebestaten den Glauben bewahrt.
Gastkommentare spiegeln die Auffassungen ihrer Autorinnen und Autoren wider.
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