Christus übergibt die Schlüssel an Petrus, Pietro Perugino, 1481/82, Sixtinische Kapelle, Vatikan. (Public domain via Wikimedia Commons)

Kommentar

Ein Bekennt­nis zur Kirche

Die eine, hei­lige, katho­li­sche und apos­to­li­sche Kir­che und die vie­len Schismen.

Ich habe als Reaktion auf meine Beiträge viele Kommentare gelesen, Videos angeschaut, E-Mails und Social-Media-Botschaften erhalten. Mit grossem Aufwand versuchen Traditionalisten und ihnen nahe stehende Personen, etwas zu rechtfertigen, was einfach nicht zu rechtfertigen ist: Bischofsweihen ohne die Zustimmung des Papstes!

Bischofsweihen entscheiden objektiv (ipso facto) über das Innerhalb oder Ausserhalb der Kirche, weil die Kirche auf Petrus gegründet und hierarchisch und sichtbar verfasst ist, nämlich als Bischofskollegium mit dem Papst als seinem Haupt an der Spitze in der Nachfolge der Apostel (Bischöfe) und des heiligen Petrus (Päpste). Daran ändern alle auf dem Tisch liegenden Argumente, die vom Papst nicht autorisierte Bischofsweihen legitimieren sollen, nichts.

Heiliger Paulus: Keine Teilkirche ohne Einheit mit Petrus
Der heilige Paulus war sich der Bedeutung der Einheit mit Petrus bewusst. Deshalb wollte er trotz seiner direkt von Christus empfangenen Berufung, seiner hohen Erkenntnisse und seines enormen Einsatzes bei der Gründung von neuen Gemeinden, nicht ohne die Bestätigung und Sendung durch Petrus weitermachen. Wie er sagt: um nicht «ins Leere» zu laufen! Das wäre er, hätte er sein Evangelium (von der Berufung der Heiden ohne Beschneidung und allein durch Glauben) gegen den Willen des heiligen Petrus und ohne Bestätigung seiner Mission durch ihn (explizite Sendung durch Petrus, zu den Heiden zu gehen) weiterhin verkündet und entsprechende «paulinische» Gemeinden gegründet. Aber genau das wollte er nicht: eine Berufung auf seinen Namen und eine Teilkirche ohne Einheit mit Petrus (Kephas) aus eigener Kraft (Autonomie) und aufgrund eigener Einsicht (Besserwisserei).

«Vierzehn Jahre später ging ich wieder nach Jerusalem hinauf, zusammen mit Barnabas; ich nahm auch Titus mit. Ich ging hinauf aufgrund einer Offenbarung, legte der Gemeinde und im Besonderen den ‹Angesehenen› das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige; ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin» (Gal 2,1–2).

Dann schreibt er weiter:

«Im Gegenteil, sie sahen, dass mir das Evangelium für die Unbeschnittenen anvertraut ist wie dem Petrus für die Beschnittenen, denn Gott, der Petrus die Kraft zum Aposteldienst unter den Beschnittenen gegeben hat, gab sie mir zum Dienst unter den Heiden, und sie erkannten die Gnade, die mir verliehen ist. Deshalb gaben Jakobus, Kephas und Johannes, die als die ‹Säulen› Ansehen geniessen, mir und Barnabas die Hand zum Zeichen der Gemeinschaft: Wir sollten zu den Heiden gehen, sie zu den Beschnittenen» (Gal 2,7–9).

Ohne die Sendung und Bestätigung durch Petrus wollte Paulus seine Mission nicht fortsetzen.

Weihe und Jurisdiktion gehören zusammen
In diesem Sinne handelt die Piusbruderschaft seit Jahrzehnten ohne päpstliche Sendung. Ihre Priester und Bischöfe sind suspendiert, ohne kirchliche Legitimation und Sendung, die Priester ohne Inkardination, die Bischöfe ohne Bistum und ohne päpstliches Mandat. Und jetzt wollen sie wieder Bischöfe weihen, selbst wenn diese Weihen gegen den Willen des Papstes durchgeführt werden sollten (Stand der Dinge: März 2026).

Die Beschwichtigung dieses schismatischen Aktes mit dem Hinweis, dass diese Bischöfe ohne Mandat des Papstes ja über keine Jurisdiktion verfügten und deshalb als reine Weihbischöfe (buchstäblich!) zu verstehen seien, ist mittelalterlich, ein seltsames Verständnis des Bischofsamtes und eine Rückabwicklung von Vatikanum I und II. Im Mittelalter gab es «Laienbischöfe» (Fürsten) ohne Weihe (dafür hielten sie sich Weihbischöfe), aber mit bischöflicher Jurisdiktion (Vollmacht), wie es heute mutatis mutandis im Vatikan eine «Laienbischöfin» (ohne potestas sacra), nämlich eine Präfektin gibt, der ein Kardinal bzw. Bischof (mit potestas sacra) als Vizepräfekt an die Seite gestellt (oder unterstellt?) ist. In beiden Fällen werden Weihe (potestas sacra) und Jurisdiktion getrennt gehandhabt. Aber genau das hat das letzte Konzil nicht gewollt, sondern zusammengebracht. Die Bischofsweihe vermittelt gemäss seiner Lehre die Fülle des Priestertums mit den Tria Munera: Lehramt (1), Heiligungsamt (2), Hirtenamt (3). Letzteres, das Leitungsamt (Jurisdiktion) kann legitimerweise nur in der Einheit mit dem Papst ausgeübt werden, d. h. nur mit seiner Zustimmung (Ernennung/ Anerkennung/Sendung), wird aber durch die Weihe vermittelt. Deshalb ist eine unerlaubte Bischofsweihe ein schismatischer Akt und vom Kirchenrecht (mit Recht!) mit Exkommunikation latae sententiae sanktioniert. Bei unerlaubten Bischofsweihen geht es in der Tat um «to be or not to be» der Kirche als der einen, heiligen, katholischen und apostolischen! Hier geht es um die Sichtbarkeit und Einheit der Kirche, nicht um jurisdiktionellen Positivismus.

In der Sessio XXIII (15. Juli 1563) des Konzils von Trient, dem Dekret über das Sakrament der Priesterweihe (De sacramento ordinis), werden das Weihesakrament und die Hierarchie behandelt. Dort (Kapitel IV und Kanon 7)[1] lehrt das Konzil im Zusammenhang mit der Frage der (nicht notwendigen) Zustimmung des Volkes oder einer weltlichen Autorität für die Gültigkeit einer Weihe: Wer ohne kirchliche und kanonische Autorität (ecclesiastica et canonica potestas) ordiniert wird oder eine Weihe sich selbst anmasst, ist kein rechtmässiger Diener, sondern ein Dieb und Räuber.

Jedem seine eigene Kirche?
Der heilige Paulus beklagt innerkirchliche Parteiungen, die Schismen vorbereiten:

«Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus – ich zu Apollos – ich zu Kephas – ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe, ausser Krispus und Gaius, sodass keiner sagen kann, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden» (1 Kor 1,10–15).

Leider ist die Piusbruderschaft mit Marcel Lefebvre (1905–1991) auch zu so einer Partei geworden, die sich namentlich auf den Gründer beruft. Auch er hat der Universalkirche beim Weihegottesdienst 1988 in seiner Predigt abgesprochen, die wahre Kirche zu sein («Das ist nicht mehr die Katholische Kirche!»). Mit den unerlaubten Bischofsweihen ging er ins Schisma. Ähnlich haben es nach dem Vatikanum I die Altkatholiken mit verwandten Argumenten (Tradition) gemacht. Aber es gibt eben nur eine Kirche. Christus und die Kirche sind untrennbar. Indem die Piusbruderschaft diese Kirche und ihre Sakramente seit dem Zweiten Konzil in Bezug auf die Vermittlung der zum Heil notwendigen Gnaden für defizitär erklärt und auf eine Weise in Frage stellt, die nicht zu rechtfertigen ist, verrät sie ein schismatisches Denken (den Gläubigen wird abgeraten, eine Novus-Ordo-Messe zu besuchen; Priester zelebrieren sie nicht). Die beklagten Missstände in der Kirche ändern daran nichts. Auch wenn die Piusbruderschaft es erklärtermassen verneint, eine «Kirche in der Kirche» oder «eine Kirche neben der Kirche» sein zu wollen, verhält sie sich exakt so: wie eine Kirche in der Kirche oder neben der Kirche. Sie praktiziert eine entsprechende Autonomie und Glaubenspraxis ohne kirchliche Jurisdiktion, angeblich «vorübergehend», um die Tradition, den Glauben, die Heilige Messe und die Sakramente unverfälscht (im Gegensatz zur Universal- sprich «Konzilskirche») zu bewahren. Was ist diese Autonomie anderes als ein Schisma? Ich glaube nicht, dass sie zur Kirche zurückfinden werden, wenn sie ohne päpstliches Mandat im Juni Bischöfe weihen. Sie werden genau das sein, was sie nicht zu sein behaupten: eine Kirche, die einzig treue und unverfälschte, neben der Kirche, die nach ihrer Überzeugung von der Tradition abgefallen ist. Über Details kann man reden – Bischofsweihen sind keine solchen.

Exklusion, nicht Inklusion
Die Universalkirche wäre gut beraten, sich der in diesem Zusammenhang geäusserten Kritik und den vielen Hinweisen auf Häresien und Missbräuche in der Kirche zu stellen, letztere zu identifizieren und zu sanktionieren:

Durch Verurteilung und Ausschluss, egal von welcher Seite (traditionalistisch oder modernistisch) die Häretiker und Schismatiker kommen.

Im Sinn der Tradition: Exklusion, nicht Inklusion! Ich wünsche mir diese Klarheit sowohl in Bezug auf die Piusbruderschaft, falls sie unerlaubterweise Bischöfe weihen wird, als auch in Bezug auf den Synodalen Weg in Deutschland, falls die Bischöfe zusammen mit den Laien ohne päpstliche Approbation mehrheitlich eine neue, eigene Kirchenordnung hochziehen werden, welche die sakramentale Struktur der Kirchenleitung unterminiert. Ich wünsche mir diese Klarheit auch in Bezug auf die illegitimen, kommunistischen Bischofsernennungen in China, falls sie wie bisher weitergehen sollten. Ich wünsche mir diese Klarheit auch in Bezug auf die Berufung von Laien in kirchliche Leitungsämter, die aufgrund göttlicher Einsetzung mit der potestas sacra (Weihe) verbunden bleiben müssen und aufgrund des Wesensunterschiedes zwischen Geweihten und Nichtgeweihten nicht Laien übertragen werden können. Auch sie müssen gestoppt werden.

Aber bitte: Die Universalkirche (zurzeit mit Papst Leo XIV. an der Spitze) ist der mystische Leib Christi – seine Braut, keine Hure. Sie ist Werkzeug und Zeichen des Heils für die Menschheit. Die Kirche Christi ist die römisch-katholische Kirche. Sie ist auf Petrus, dem Felsen, dem Papst, gegründet. Sie ist die Trägerin der Verheissung. Sie ist die Kirche der Heiligen: das kommende Himmlische Jerusalem, die schöne Braut Christi. In ihr leben Heilige und Propheten, Gottesträger und -trägerinnen. Sie verherrlicht an vielen Orten der Welt GOTT in ihrer Liturgie, in ihren Sakramenten und in ihrer Verkündigung. Ihre Sakramente und ihr Glaube vermitteln ewiges Leben. Ich bekenne mich zu ihr. Von ihr getrennt zu sein, ist keine Option.
 

Gastkommentare spiegeln die Auffassungen ihrer Autorinnen und Autoren wider.

 


[1] Denzinger-Hünermann (DH 1767–1777), besonders DH 1777 (Kanon 7). Kanon 7 verurteilt u. a. die Meinung, dass Ordinationen ohne Zustimmung oder Berufung des Volkes oder der weltlichen Macht ungültig seien. Das Konzil wendet sich damit gegen Tendenzen, welche die Bischofsweihe von weltlicher oder volkstümlicher Autorität abhängig machen wollten. Es betont die kirchliche Hierarchie und die göttliche Einsetzung des Weihesakraments. Der Codex Iuris Canonici 1917 (can. 2370: Suspension) und Codex Iuris Canonici 1983 (can. 1382 / can. 1383: Exkommunikation) verschärfen die Strafe für eine Weihe ohne apostolisches Mandat. Sie haben die traditionelle Lehre verschärft und kodifiziert wie auch päpstliche Dekrete (z. B. unter Pius XII. in «Ad apostolorum principis» (1958) gegen chinesische Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat). Die heutigen werden mindestens vom Papst im Nachhinein anerkannt, sollten sie ohne seine Ernennung vorgenommen worden sein.


Weihbischof em. Marian Eleganti


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Bemerkungen :

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    Redaktion 07.03.2026 um 16:06
    Wir beenden hiermit die Diskussion zu diesem Beitrag. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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    Schwyzerin 07.03.2026 um 15:19
    Ich habe jetzt die Predigt von H H. Pater Mörgeli FSSPX angehört. Die Marienfrömmmigkeit muss man im Kontext der Tradition gegen den Weltgeist in der Kirche, gemäss Titel des Videos verstehen. So gesehen stimmt das, was Pater Mörgeli FSSPX gepredigt hat. Wer sich die Frage stellt, was die Neue Messe gebracht hat. Muss man sagen nichts, rein gar nichts. Wenn wir heute an vielen Orten leere Kirchenbänke haben, dann hat man etwas falsch gemacht. Mit der Streichung von Marientiteln "Miterlöserin", "Muttergottes aller Gnaden" bestätigt Kardinal Viktor Manuel Fernandez die Fehlentwicklung der Neuen Messe. Wo die Kirchengänger ausbleiben, da gibt es auch keine Marienfrömmigkeit. Wer sich das nicht eingestehen will, der hat ein Problem. Wer die Tradition liebt, kehrt zur Tradition zurück. Mit der Katechesenreihe II. Vatikanisches Konzil geht Papst Leo XIV. zur Tradition zurück. Das ist der Weg.
  • user
    Claudio Tessari 07.03.2026 um 09:46
    Die Kommentare zeigen einfach, die Spaltung welche herrscht. Ich glauben Bischof Marian ist hier ein grösserer Experte als alle Kommentatoren, mich eingeschlossen, zusammen. Bereits Adam wollte die Sünde der Eva zuschieben. Ein unerlaubte Handlung, eine Handlung ausdrücklich gegen den Papst, ja irgendwie muss man ja das rechtfertigen, weil es OFFENSICHTLICH, nicht katholisch ist. Aber man könnte ja auch mal ehrlich sein. Die Neue Messe welche von der Bruderschaft nie akzeptiert wird, welche durch die Päpste auch gefeiert wird, wenn das der Grund der Kirchenkrise ist. Wenn die Päpste der Grund für die Krise ist, ja dann könnte man doch sagen, die Kirche ist gefallen, wir können nur noch bei der FSSPX das Heil erlangen. Und genau das wird ja auch so gepredigt. Man darf gerne die Predigt von Pater Mörgeli vom 1.3.26 in Wil hören. Dort wird Millionen Katholiken die Marienfrömmigkeit abgesprochen, nur weil man nicht wie die Bruderschaft die Neue Messe, welche ja einfach die ordentliche Form des römischen Ritus ist, ablehnt.
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    Stefan Fleischer 05.03.2026 um 19:12
    @ Patrick Reto Bieri
    Für mich ist die römisch-katholische Kirche jene Kirche, in welcher die Gründung durch unseren Herrn Jesus Christus vollumfänglich - nämlich katholisch, allumfassend - realisiert ist. Diese Kirche ist hierarchisch aufgebaut unter Christus, dem Herrn, vertreten durch den Papst, der in der Nachfolge des Felsens Petrus den Auftrag hat: «Weide meine Schafe.» Jeder, der nicht durch diese Tür eingeht, ist kein Hirte diese Herde, sondern ein Räuber. (vgl. Joh 10,1-17)
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      Daniel 05.03.2026 um 21:00
      Herr Fleischer, wenn Sie den Ausdruck aus Johannes 10 so anwenden, stellt sich auch eine andere Frage: Wie sollen sich Christen verhalten, wenn selbst Päpste sich wie „Räuber“ verhalten würden? Gerade deshalb mahnt die christliche Tradition zur Vorsicht mit solchen Pauschalurteilen. Der heilige Augustinus erinnerte daran: „Viele, die drinnen sind, sind draussen; und viele, die draussen sind, sind drinnen.“ Damit wollte er sagen, dass die äussere Stellung in der Kirche nicht automatisch garantiert, dass jemand auch wirklich im Geist Christi handelt. Darum bleibt die entscheidende Frage immer: Führt jemand die Menschen wirklich zu Christus – oder entfernt er sie von ihm? Diese Prüfung gilt letztlich für alle, unabhängig von ihrer Stellung.
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    Josef Köchle 05.03.2026 um 14:04
    Bischof Eleganti meint, dass die nicht vom Papst bestätigten Bischöfe automatisch (ipso facto) ausserhalb der Kirche seien. Es aber schwer vorstellbar, dass z.B. Paulus die Ältesten, die er eingesetzt hat und die heute als Bischöfe gefeiert werden (Timotheus, Titus), von Petrus bestätigen liess.
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    Patrick Reto Bieri 05.03.2026 um 11:10
    Wie ich sehe, kommt das Wort "römisch" in Ihrem Text nur einmal vor. Weshalb Sie denken, dass die "Heilige Katholische Kirche" gleichzusetzen sei mit der "römisch katholischen Kriche", ist unklar. Kirche, katholisch und heilig bedeuten "einig". Doch "römisch" bedeutet das nicht. Es ist schlicht absurd, das Wort "römisch" den Worten "katholische Kirche" voranzustellen. Aber es zeigt, dass Ihr immer noch nicht verstanden habt, wovon das Credo handelt :-)
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    Hansjörg 04.03.2026 um 17:47
    Schauen wir das Ganze doch mal aus Sicht der Priesterbruderschaft St. Pius an. Im Jahre 1988 wurden vier Bischöfe ernannt. Heute leben nur noch zwei der vier Bischöfe.
    Somit ist es für die Piusbrüder zwingend etwas zu unternehmen und neue Bischöfe zu wählen. Andernfalls hätten die rund 600 000 gläubigen Anhänger und die etwa 735 Priester bald keine Führung mehr.
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    Schwyzerin 04.03.2026 um 16:12
    Der Dialog ist nur gegenüber Kardinal Victor Fernandez abgegesagt worden, nicht gegenüber Papst Leo XIV., das muss man unterscheiden. Wenn Ihr die Geister nicht unterscheidet, dann ist Hopfen und Malz verloren!
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    Martin Meier-Schnüriger 04.03.2026 um 14:59
    Sehe gerade, dass ich einen Fehler gemacht habe: Es müsste heissen FSSPX und nicht FSSPXII, beruft sich doch die Piusbruderschaft auf den hl. Papst Pius X. Es fragt sich allerdings, ob dieser so tapfer für die Kirche kämpfende Papst viel Freude an einer Vereinigung hätte, die sich nur verbal zu seinem Nachfolger bekennt, ihm aber den Gehorsam verweigert.
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    Martin Meier-Schnüriger 04.03.2026 um 09:50
    Im Gegensatz zu den meisten andern Kommentatoren möchte ich WB Marian für seine klaren und den Sachverhalt auf den Punkt bringenden Worte danken. In den Pro-Piusbruderschaft-Kommentaren werden häufig Äpfel mit Birnen verglichen. Die Missbräuche, die sich - entgegen dem Willen der Konzilsväter! - in die neue Liturgie eingeschlichen haben, sind das Eine. Sie sind ein Übel, das entschlossen bekämpft werden muss. Sie rechtfertigen aber keineswegs die Bildung einer "Kirche ausserhalb oder neben der Kirche", wie es die Piusbruderschaft nun einmal ist. Wenn Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der 1988 illegal geweihten Bischöfe aufgehoben hat, hat er damit nicht diese Weihen und damit die Existenz einer Sonderkirche gebilligt, sondern in einem Akt der Barmherzigkeit den einzelnen betroffenen Menschen den legalen Zugang zur hl. Kommunion ermöglicht. Doch weder dieses Entgegenkommen noch das Schreiben "Summorum Pontificum" brachten die Piusbruderschaft dazu, sich auch nur einen Zentimeter auf Rom hin zu bewegen.
    Geradezu grotesk mutet das Argument an, den Bischofsweihen von 1988 sei es zu verdanken, dass die Tradition innerhalb der Kirche überlebt habe. Denn nur so sei es zur Gründung der Priesterbruderschaft St. Petrus gekommen. In Tat und Wahrheit wurde die FSSP von Priestern der Piusbruderschaft gegründet, die begriffen, dass die Weihen von 1988 ein bewusst gewählter Weg ins Schisma waren, und die diesen Schritt mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren konnten. In diesem Zusammenhang frage ich mich überhaupt, warum in der a.o. Form des römischen Ritus beheimatete Mitchristen es vorziehen, in der ausserhalb der katholischen Kirche agierenden FSSPXII mitzumachen statt in der von Rom anerkannten und Rom vorbehaltlos anerkennenden FSSP. Am Latein allein kann's nicht liegen ...
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      P. Felber 04.03.2026 um 13:17
      Die Bischofsweihen von 1988 sicherten letztlich das Überleben der Tradition. Ohne sie hätte es keinen stabilen Rahmen gegeben, in dem die überlieferte Messe und die klassische katholische Lehre weitergegeben werden konnten. Erst dieser dramatische Schritt setzte Rom unter Druck, der Tradition wieder begrenzten Raum zu geben – wovon später auch die FSSP profitierte. Dass Katholiken zur FSSPX gehen, liegt nicht am Latein und der Liturgie allein, sondern an der Verbindung mit klarer traditioneller Lehre und geistlicher Kontinuität, die sie anderswo oft vermissen und die ihnen auch die FSSP nicht in gleicher Weise bieten kann, weil ihre Verkündigung teilweise moderner, angepasster und weniger konsequent traditionell ist.
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        Daniel Ric 07.03.2026 um 07:32
        Macht man sich nicht einer der Hauptsünden, nämlich des Hochmuts, schuldig, wenn man für seine Bewegung in Anspruch nimmt, die "Tradition" zu vertreten? Ohnehin wäre es für alle Katholiken sinnvoll, sich der Frage zu stellen, was Tradition ist und inwiefern man diesen Begriff vorbehaltlos im eigenen Glaubensleben verwenden darf. Das Evangelium kennt einige Stellen, in denen Jesus bewusst die Tradition ("Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist") kritisiert. Als Katholiken sind wir berufen, uns immer wieder zu fragen, was Gottes Wille ist und inwiefern dieser Wille durch menschliche Vorstellungen im Laufe der Zeit verfälscht wurde. Oder wie es Johannes XXIII. so schön gesagt hat: "Wir sind nicht da, um ein Museum zu hüten, sondern einen blühenden Garten zu pflegen."
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    Tschuefl 04.03.2026 um 08:58
    Ich unterstütze, auch wenn ich nicht unbedingt ein "Fan" von Weihbischof em. Eleganti bin, seinen Wunsch oder seine Forderung nach Klarheit. Doch dazu gehört anschliessend zwingend auch das "Akzeptieren" der geschaffenen Klarheit! Leider fällt das vielen schwer und darum erst gibt es die verschiedenen Gruppierungen (christl. Freikirchen, Pius- und Petrusbrüder und die Anhänger:innen derselben, die Laienförderer und Laienverhinderer usw....) was sich letztlich ja auch wunderbar in den vielen Kommentaren zeigt. Wie können wir um die Einheit der Christen beten (was in der heutigen Zeit dringend nötig ist) wenn wir nicht mal eine Einheit in der röm. kath. Kirche zustande bringen.
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    Stefan Fleischer 04.03.2026 um 08:31
    Wenn ich diese Diskussion hier richtig verstehe, so beweist sie, dass das Schisma bereis Realität ist. Dabei ist es nicht Rom, wleches dieses deklariert, sondern jene Extremisten der Tradition, welche - gut getarnt - de facto eine Sedisvakanz verkünden.
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    P. Felber 04.03.2026 um 06:38
    Was bedeutet überhaupt ein Schisma, wenn zugleich gelehrt wird, dass Heil auch ausserhalb der Grenzen der katholischen Kirche möglich ist? Ich erinnere an das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“ von Papst Franziskus (2019), in dem betont wird, dass Gott in seiner Vorsehung die religiöse Vielfalt zulasse. Laut Nostra aetate soll der Hinduismus "das göttliche Geheimnis ausdrücken", und im Buddhismus erreichen „Menschen mit frommen und vertrauensvollen Herzen“ einen Zustand „vollkommener Befreiung“ und erlangen „die höchste Erleuchtung“. Wenn ausserhalb der katholischen Kirche Heil möglich ist, dann stellt sich zwangsläufig die Frage: Welche Schwere hat dann noch ein innerkatholisches Schisma?
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    Daniel 03.03.2026 um 22:40
    Woher kommt dieser auffallend scharfe Ton von Weihbischof Eleganti gegenüber der FSSPX? Ist es, weil er für die FSSP als firmspendender Bischof tätig ist? Ist ihm nicht bewusst, dass es ohne die unerlaubten Bischofsweihen von 1988 die FSSP nicht gäbe? Dass genau jener Schritt, der heute als „Ungehorsam“ verurteilt wird, historisch die Voraussetzung dafür geschaffen hat, dass die Tradition institutionell überleben konnte? Im Rückblick wird deutlich: Der Erhalt der überlieferten Liturgie wurde faktisch durch jenen „Ungehorsam“ erzwungen.
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    Josef Reutin 03.03.2026 um 21:20
    Die Parteigänger der Luthermesse, der Handkommunion und des Homosegens, das sind die einzigen Schismatiker. Wer an der Messe aller Zeiten fest hält, an dem hält auch die Kirche fest.
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    Joseph Laurentin 03.03.2026 um 21:11
    Man sollte die Frage umkehren: Wer befindet sich hier eigentlich in einem irregulären Zustand? Die kleine Gemeinschaft, die unbeirrt an der überlieferten Liturgie festhält, die Moral nicht relativiert und den Katechismus noch wörtlich nimmt? Oder jene kirchlichen Apparate, in denen der Glaube vielerorts verdunstet ist, das Erste Gebot praktisch suspendiert wurde und religiöse Gleichgültigkeit als pastorale Weite verkauft wird? Wer steht ausserhalb der Norm – der, der bewahrt, was immer geglaubt wurde? Oder der, der es umdeutet, verwässert und schliesslich zur Disposition stellt? Vielleicht liegt die eigentliche Irregularität nicht am Rand, sondern im Zentrum. Vielleicht liegt das eigentliche Ärgernis der FSSPX nicht in der Irregularität, sondern in der Erinnerung daran, wie katholisch die Kirche einmal war.
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      Daniel Ric 04.03.2026 um 06:00
      Ich muss Sie darauf hinweisen, dass Reformatoren, welche sich gegen die katholische Kirche aufgelehnt haben, immer die Argumente verwendet haben, die Sie hier verwenden. Auch Luther, Zwingli und Calvin dachten, dass die katholische Kirche ihre ursprüngliche Sendung verwässert und verleugnet hat. Teilweise hatten die Reformatoren mit ihrer Kritik auch nicht ganz unrecht, was dann auch zu einer geistigen Erneuerung der gesamten Kirche geführt hat. Darum halte ich persönlich auch die Frage, ob die Piusbruderschaft schismatisch ist, für obsolet. Ich teile inhaltlich die Auffassung der Piusbruderschaft nicht, glaube aber, dass es - wie bei den Reformierten - sicherlich sehr gute Menschen in dieser Bewegung gibt, die Gott ehrlich suchen. Daher hoffe ich ebenfalls, dass der Vatikan besonnen reagieren und weiterhin den Dialog suchen wird. Den Fanatismus, zu glauben, man stelle die auserwählte Gruppe dar, sollten die Piusbrüder aber ablegen, da es offensichtlich der Wahrheit widerspricht und auch dem Heil der Seele schadet.
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        Meier Pirmin 04.03.2026 um 14:38
        @Ric. Es handelt sich bie diesen "Piüsslelrn" um eine geistliche und geistige Engführung, trotz eines legitimen Anliegens. Ein hochiedologischer Club, dem die katholische Weite abgeht, welch letztere aber nie mit Beliebigkeit verwechselt werden sollte. Sehr zu denken gibt mir trotzdem die neueste Fastenanaprache von Papst Leo XIV., der sich indessen in Sachen Iran usw. noch zurückhält wohl aus guten Gründen. Das Bestreben von Leo XIV., die Fastenzeit zu "verwesentlichen", indem man sich dem Brauchtum an den Kragen macht, ging sowohl bei den Reformatoren wie auch nach dem 2. Vat. Konzil hinten hinaus, siehe die Abschaffung des freitöglichen Fleischkonsums und überhaupt des Fleischkonsums in der Fastenzeit, wobei freilich die mittelalterliche Praxis etwa der Butterbrefe und der Vorschrift, beim Kochen statt Butter Olivenöl zu verwenden, wogegen sich Zwingli für Glarus mit Erfolg einsetzte, völlig in Richtung Schikane ging. Aber wenn der Papst etwa, was er zwar nicht konkretisiert hat, im Zusammenhang mit der Entspektakelisierung von Fastenbräuchen wie Semana Santa in Spanien und die Pleureuses von Romont glaubt, dies würde zur Verwesentlichung der Busshaltung beitragen, so dürfte dies erfahrungsgemäss ein Irrtum sein. Weil nämlich die Anschauung der Passion Jesu , wiewohl sie zum reinen Spektakel verkommen kann, letztlich , ich denke zurück an die Zeit des Analphabetismus, weil diese Anschauug nun mal der Religionsunterricht für das Volk war. Auch heute, wo die Leute zwar lesen und schreiben können, Tendenz zwar wieder fallend, bringt religionsdidaktisch die Beseitigung der Anschaulichkeit nichts, und zwar gar nichts, wobei aber klar bleibt, dass Spektakel um des Spektakels willen natürlich den Zweck nicht erfüllt, Pseudofrömmigkeit bleibt.. Es wird aber immer einen Teil der sog. Gläubigen geben, die leider r oberflächlich erreicht werden. Indirekt kritisierte der Papst auch die Aufführung der Bach-Passionen, die in der Fastenzeit immer Konjunktur hatten, nur weil es Leute gibt, welche dieselben solzusagen nur "kulinarisch" geniessen.

        Ich verstehe aber den Papst umso besser, als es leider so ist, dass geistliche Musik bei Mozart und Bach usw. heute tatsächlich vielfacvh auf den ästhetischen Genuss reduziert wird. Insofern ist die Mahnung natürlich hoch berechtigt. Bei kritischem Blick übrigens auf den deutschen Protestantismus bleibt wohl anzumerken, dass das bedeutendste Bollwerk evangelischer Spiritualität in Deutschland heute wohl die Bachsche Musik ist. Wer sich tiefer mit ihr befasst, nicht nur Albert Schweitzer, merkt dies, selbst wenn er persönlich nicht mal (mehr) gläubig ist.

        PS. Die Mahnungspredigt von Papst Leo erinnert inden keineswegs an die Aussetzung des Fastens in Zürich zur Zeit Zwinglis, eher an die Grundsätze des heiligen Bernhard von Clairvaux, der in der Tat im Gottesdienst, bei der Kirchenmusik, Glocken usw. das Element des Spektakulären zugunsten der asketischen Verwesentlichung reduzieren wollte, was ihm aber nur vorläufig geglückt ist. Der Mensch ist und bleibt nun mal, wie schon Thomas von Aquin gelehrt hat, ein "vernunftbegabtes Sinnenwesen." Das Sinnliche , das heisst Anschauliche und Spürbare, also nicht vergessen bei der Vermittlung des Glaubens. Dies hätte wohl sogar der Zürcher Protestant Pestalozzi vermutlich mitunterschrieben.
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    Schwyzerin 03.03.2026 um 19:16
    Ich korrigiere: Papst Benedikt XVI.
  • user
    Schwyzerin 03.03.2026 um 17:49
    Wären die Bischofsweihen 1988 schismatisch, hätte Papst Benedikt XIV. die Exkommunikation bestimmt nicht aufgehoben. Der selige Diözesanbischof Vitus Hunder, der den Lebensabend bei der Piusbruderschaft verbrachte, ist auch zum Schluss gekommen, dass die Piusbruderschaft FSSPX nicht schismatisch ist. Warum beschwört man ein Schisma herauf? Das bringt doch nichts, nur lauter Lärm. Der Heilige Vater Leo XIV. wird sicherlich die Piusbruderschaft FSSPX nicht im Stich lassen. Das Gebet hilft!
  • user
    Joel Rietmann 03.03.2026 um 16:08
    Der Artikel spricht von einem „Bekenntnis zur Kirche“. Genau darum geht es – aber zu welcher Kirche? Zur zeitgeistangepassten, sich selbst relativierenden Institution? Oder zur überlieferten, katholischen Kirche, die ihren Auftrag aus der Tradition und nicht aus Meinungsumfragen bezieht?
    Als gläubiger Katholik empfinde ich es als problematisch, wenn berechtigte Sorge um Glaubenssubstanz vorschnell als Rückwärtsgewandtheit abgetan wird. Viele von uns erleben seit Jahrzehnten nicht zu viel Strenge, sondern zu viel Beliebigkeit. Liturgie wurde banalisiert, Glaubensinhalte verwässert, moralische Klarheit durch pastoral klingende Unschärfe ersetzt. Wer heute an überlieferter Liturgie, an klarer Lehre und an verbindlicher Tradition festhält, steht schnell unter Generalverdacht.
    Gerade deshalb kann ich Katholiken verstehen, die sich stärker an der Tradition orientieren – auch im Umfeld der Priesterbruderschaft St. Pius X. Dort findet man zumindest den ernsthaften Versuch, Glauben und Liturgie in Kontinuität mit dem überlieferten Lehramt zu bewahren. Das einfach als starr oder spalterisch zu etikettieren, greift zu kurz. Viele Gläubige suchen dort nicht Abgrenzung, sondern Verlässlichkeit.
    Das heisst nicht, Rom abzulehnen. Aber es heisst sehr wohl, Entwicklungen kritisch zu prüfen, wenn sie den Eindruck erwecken, als müsse sich die Kirche der Moderne unterordnen, statt ihr das Evangelium entgegenzuhalten. Reform kann nicht bedeuten, das Profil zu verlieren. Eine Kirche, die sich ständig neu erfindet, verliert ihre Identität.
    Die Krise unserer Zeit ist nicht primär eine Strukturkrise, sondern eine Glaubenskrise. Wo Anbetung schwindet, wird Organisation zum Ersatz. Wo Opfergeist fehlt, wird Verwaltung zur Hauptsache. Vielleicht brauchen wir weniger synodale Prozesse und mehr Rückbesinnung auf das, was die Kirche über Jahrhunderte getragen hat: klare Lehre, würdige Liturgie, geistliche Disziplin.
    Treue zur Kirche bedeutet nicht unkritische Zustimmung zu jedem aktuellen Trend. Sie bedeutet Bindung an das, was immer geglaubt wurde – quod semper, quod ubique, quod ab omnibus. In dieser Treue liegt nicht Rückschritt, sondern Zukunft.
    • user
      Josef Köchle 05.03.2026 um 14:41
      Joel Rietmann beurteilt das Festhalten der Piusbruderschaft an der alten Liturgie als "berechtigte Sorge um die Glaubenssubstanz". Äussere Form der Liturgie ist nicht Glaubenssubstanz! Das sollte auch den Piusbrüdern klar sein.
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        Joel Rietmann 06.03.2026 um 19:11
        Der Glaube zeigt sich im Handeln.... wo Regeln, Kontinuität und Demut im Handeln verloren geht, da geht dies auch im Glauben verloren .. ganz einfach!
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    Schwyzerin 03.03.2026 um 15:54
    Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht schismatisch. Wäre sie es, so würde sie nicht den Heiligen Vater Leo XIV. um die Bischofsweihen bitten. Die Piusbruderschaft FSSPX lehnt den Papst nicht ab. Sie baut auch keine Parallelkirche auf, wie es bei der Landeskirche, bez. Kantonalkirchen der Fall ist. Was die theologischen Differenzen mit dem Heiligen Stuhl anbelangt, gab es solche immer schon. Das ist ganz normal. Die Piusbruderschaft FSSPX steht für die Bewahrung der Tradition und die Lehre der Kirche. Daür können wir nur dankbar sein. Die angesagten
    Bischofsweihen ohne Mandat ist ungehorsam gegenüber den Papst, aber nicht schismatisch, wie ich aus einer anderen katholischen Website entnehmen konnte.
    Es wäre gut, wenn aus Priesterbruderschaften, Priesterinstituten Weihbischöfe hervorgehen würden. Weihbischöfe entsprächen auch der Logik der Liebe. Bitte betet für den Heiligen Vater Leo XIV. er möge doch das Mandat Weihbischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X erteilen. Heiliger Pius V. und Allerseligste jungfrau Maria und Muttergottes vom guten Rat bitte für uns.
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      T.L.D 03.03.2026 um 16:44
      Bischofsweihen ohne Mandat sind nicht Schisma, in gewissen Umständen. Bischofsweihen *gegen den Willen des Papstes* sind definitiv schismatisch.