Erzbischof Wolfgang Haas. (Bild: CATHOLICVS - CC BY-NC-SA 2.5 ES)

Weltkirche

Erz­bi­schof Wolf­gang Haas wird 75: Marian Ele­ganti erin­nert sich

Erz­bi­schof Wolf­gang Haas kann heute am 7. August 2023 sei­nen 75. Geburts­tag fei­ern. Er war von 1990 bis 1997 Bischof von Chur, am 2. Dezem­ber 1997 ernannte ihn Papst Johan­nes Paul II. zum Erz­bi­schof des neu gegrün­de­ten Erz­bis­tums Vaduz. Bischof em. Marian Ele­ganti erin­nert sich an eine Per­son, die für Wider­spruch sorgte.

Meine Erinnerungen sind etwas verblasst. Ich lebte als die Polemik gegen Bischof Haas in der Schweiz hochgekocht wurde die meiste Zeit studienhalber in Salzburg. Ich sah also alles aus der Ferne. Auch gehörte ich damals nicht zum Bistum Chur wie heute als emeritierter Weihbischof; ich war kein Insider des kirchlichen Establishments.

Den Menschenteppich vor der Churer Kathedrale bei der Amtseinführung von Bischof Haas fand ich total unwürdig. Wie können Menschen glauben, dass so etwas dem HERRN gefällt, und dass sie damit im Recht sind? Was hatte Bischof Haas verbrochen? In den persönlichen Begegnungen konnten sogar viele seiner erbitterten Gegner ihm nicht widerstehen. Er muss irgendwie Charme gehabt haben. Die Leute mochten ihn, wenn sie ihm persönlich begegneten, so mein Eindruck. Auf jeden Fall hat er sehr gut gepredigt. Davon konnte ich mich erst viele Jahre später selbst überzeugen.

Sein grösstes Vergehen war, dass er sich in seinen Positionen streng und kompromisslos an die kirchliche Lehre und an die sakramentale Ordnung gehalten hat. Ich habe immer, auch damals, gedacht: Wie kann man das einem Bischof vorwerfen? Macht ihn untragbar, was selbstverständlich sein Auftrag ist und seinem Amtseid entspricht? Ich habe damals nie mit den Wölfen geheult und ihn immer verteidigt, auch im Seminar.

Eine andere Frage, in welche ich nie hineinsah, ist die Art und Weise, wie er nach innen wirkte, Personal führte oder rekrutierte, Entscheidungen nach seinem Ermessen und Gewissen traf und konkrete Fragen und Amtsgeschäfte entschied. In Bezug auf diese Dinge hatte ich nie konkreten Einblick und kann ich auf keine Erfahrungen zurückgreifen. Ich enthalte mich deshalb eines Urteils.

Mein Eindruck damals war eher, dass ein an und für sich integrer und nicht unsympathischer Mann vom liberalen Flügel aufgerieben und buchstäblich fertig gemacht wird. Am Ende war er wohl in eine Art Isolation hineinmanövriert worden wie der König auf dem Schachbrett – es blieb nicht mehr viel Bewegungsspielraum. Denn die Leute, die es ihm schwer gemacht haben, gehen immer gleich vor. In Bezug auf die Medien war er wohl im Kommunikationsmanagement nicht so aufgestellt, wie es notwendig gewesen wäre. Er hat da einfach einen Wall hochgezogen, was man natürlich gegen ihn verwandt hat.

Das Ganze hat eine innere, persönliche und moralische Seite: Was musste ein Mensch wie er nicht alles verkraften, vergeben, ertragen, aushalten, über sich ergehen lassen ohne sich nennenswert rechtfertigen oder verteidigen und in ein besseres Licht rücken zu können! Er wurde einfach zu einer Unperson degradiert und als eine Fehlbesetzung behandelt. Wer vor Gott besser dastand, seine Gegner oder er, bleibt eine offene Frage. Man sollte sich diesbezüglich nicht in Sicherheit wägen. Ich zolle immer demjenigen Kredit, der mit seinem Wahrheitsanspruch auf verlorenem Posten steht und im Abseits landet, der mit faulen Tomaten beworfen und von «allen» gehasst wird. Diese Art «Kirche der Reinen», die auf ihn losging und die ihn wie einen Aussätzigen behandelte, an dem man kein gutes Haar liess, nur weil er die eigene Ideologie nicht teilte und den gewünschten kirchenpolitischen Kurs ausschlug, ist für mich ein schreckliches Phänomen. Bischof Haas war diesbezüglich damals in guter Gesellschaft mit Papst Johannes Paul II. und seinem Glaubenspräfekten Kardinal Josef Ratzinger. Später ging es Benedikt XVI. nicht besser.
Ich wunderte mich damals, wie viele Priester (Dekane) – die ja dem Bischof und seinen Nachfolgern Gehorsam in die Hände versprochen hatten – und wie viele kirchliche Mitarbeiter sich zu jener Zeit so illoyal und lieblos verhalten konnten, wie das gegenüber Bischof Haas geschehen ist.

Der Journalismus folgt ohnehin eigenen Gesetzen. Aber auch Journalisten sollten sich selbst im Spiegel anschauen und das eigene private Leben in den Blick nehmen, bevor sie hemmungslos Steine werfen. Es war jedenfalls ein böses kirchliches Schauspiel (vgl. Paulusbriefe): die Ära Haas. Und ich glaube, dass viele Schuld auf sich geladen haben. Ich schreibe dies nicht aus heutiger Sicht, sondern ungefähr so, wie ich es damals aus der Ferne mitbekommen und eingeordnet habe.


Weihbischof em. Marian Eleganti


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Bemerkungen :

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    Gabriela Ulrich 16.08.2023 um 20:07
    Zur Vervollständigung: Im Übrigens stelle ich richtig: Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut ..., In Nächsten Abschnitt: ..."Sie verkündigen dem ihnen anvertrauten Volk die Botschaft zum Glauben und zur Anwendung auf das sittliche Leben und erklären sie im Licht des Heiligen Geistes, indem sie aus dem Schatz der Offenbarung Neues und Altes vorbringen (vgl. Mt 13,52). So lassen sie den Glauben fruchtbar werden und halten die ihrer Herde drohenden Irrtümer wachsam fern (vgl. 2 Tim 4, 1-4)." Aus IK-Nachrichten Pro Sancta Ecclesia Juni/Juli/August 2023 Presse und Buch International

    Wie bereits erwähnt bin ich Exzellenz Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz unendlich dankbar für die Verkündigung der gesunden Lehre. Möge es wohlwollend in Lichtenstein aufgenommen werden und in alle Lande ausstrahlen. Mögen alle Bischöfe Exzellenz Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz als Vorbild nehmen!
  • user
    Gabriela Ulrich 16.08.2023 um 18:07
    Jeder Bischof muss vor seine Weihe einen Treueid leisten. Dessen vierter Abschnitt blautet: "Ich werde die Einheit der Universalkirche schützen, und deshalb werde ich mich ernsthaft bemühen sicherzustellen, dass das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut rein und unversehrt bewahrt wird und dass die zu haltenden Wahrheiten und die anzuwendenden Sitten, wie sie vom Lehramt der Kirche festgehalten werden, allen weitergegeben und dargelegt werden. Denjenigen, die im wahren Glauben irren, werde ich mein väterliches Herz zuwenden und sie mit jeder Hilfe unterstützen, damit sie zur katholischen Fülle der Wahrheit gelangen." Aus IK-Nachrichten Pro Santa Ecclesia Juni/Juli/August 2023

    Auf der Website des Erzbistum Vaduz ist die Mitteilung Offener Brief des Erzbischof von Vaduz an die Regierung des Fürstentums Lichtenstein zur geplanten Revision des Ehegesetz ("Ehe für alle") Schellenberg 19.07.2023. Diese Mitteilung zeigt, dass Exzellenz Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz sein väterliches Herz, ihnen zugewendet habe, die im wahren Glauben irren.

    Übrigens: Die Forderung, das Wort Gottes unversehrt zu bewahren, findet sich bereits im 2. Brief des Apostels Paulus an Timotheus: "Halte dich an die gesunde Lehre, die du von mir gehört hast; nimm sie dir zum Vorbild und bleibe beim Glauben und bei der Liebe, die uns in Christus Jesus geschenkt ist. Bewahre das dir anvertraute kostbare Gout durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt." (1,13f)
    Träger des kirchlichen Lehramts sind der Papst und die mit ihm verbundenen Bischöfe. Auch diese sind "authentische, das heisst mit der Autorität Christi ausgerüstete Lehrer", wie die Kirchenkonstitution Lumen gentium des zweiten Vatikanischen Konzils in Nr. 25 lehrt . "Sie verkündigen dem ihnen anvertrauten Volk die Botschaft zum Glauben und zur Anwendung auf das sittliche Leben und erklären sie im Licht des Heiligen Geistes, indem sie aus dem
    Ich bin Exzellenz Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz unendlich dankbar für die gesunde Lehre. Möge es wohlwollen aufgenommen werden und in alle Lande ausstrahlen.
  • user
    Meier Pirmin 11.08.2023 um 12:56

    Zur Würdigung des Bischofs durch Alt-Bischof Eleganti



    Die Würdigung des Bischofs durch Alt Bischof Eleganti beeindruckt, zeigt, bei noch vorhandener Distanz, auch Haas-Skeptikern, welches offenbar die Qualitäten des abtretenden Bischofs sind, zu dessen Generation ich selber gehöre. Im Sommer 1988, wenn ich mich richtig erinnere, gab es gegenüber den Protesten gegen Bischof Haas eine Wallfahrt zu Bruder Klaus in die Pfarrkirche Sachseln, wozu meines Wissens u.a. Pro Ecclesia oder deren Vorgängerorganisation aufgerufen hatte, deren Hauptziel nachweislich das Gebet war. Ich erinnere mich aber, wie ein einheimischer Politiker der damals noch christlichen Partei sich gegen angeblichen Missbrauch von Bruder Klaus verwahrte, wogegen ich insofern protestierte, als Gebet nicht als Missbrauch zu bezeichnen sei, anderes war übrigens nicht vorgesehen. Bei Bruder Klaus hätten sich jeweils solche, die untereinander völlig Gegner waren, getroffen und für ihre Anliegen beten lassen, selbst wenn sie z.B. politisch konträr waren.



    Der Beitrag von Bischof Eleganti hebt sich wohltuend von anderen Medienmeldungen dieser Tage ab, die den Bischof als Negativfigur bestenfalls mit dem Prädikat umstritten gelten liessen. Rückblickend bleibt indes zu sagen, dass anfängliche Hoffnungen, man verzeihe den hinkenden Vergleich, so etwas wie der "Blocher" der katholischen Kirche der Schweiz bzw. ihrer alpinen Umgebung werden, sich nicht erfüllt haben. Das Charisma fehlte ebenso sehr wie die Volkstümlichkeit, wie sie in früheren Generationen z.B. ein Josef Konrad Scheuber als geistlicher Apostel des Volkes verkörpert hatte. Auf der anderen Seite gab es von Haas zumal für noch vorhandene katholische Akademiker keine Impulse, wie sie einerseits Papst Benedikt mit seinem zweibändigen Jesus-Buch zu geben vermochte oder z.B. Abt Bernhard Kaul O. Cist. und andere mit Vermittlung von Heiligen aus unserem Raum. Letzteres hat vor Jahren auch Samichlaus-Pfarrer von Euw selig von Morschach vorzüglich geschafft. In Liechtenstein gab es übrigens eine Akademie von hohem philosophischem Niveau mit katholischer Orientierung, wo Herr Bischof Haas seinerseits geistige Impulse hätte aufnehmen und spirituell verstärken können. Über alles gesehen ist er der Haas im Schnäggeloch geblieben, wiewohl er zeitweilig da und dort Wertschätzung erfuhr, vor 30 Jahren zum Beispiel im Bodenseeraum um Überlingen und Meersburg, von wo ich damals noch positive Echos vernahm. Dort lebte einst der grosse Religionsphilosoph Leopold Ziegler, der als katholisierender Protestant zeigte, dass es auch eine fruchtbare christlich-konservative Auseinandersetzung mit den Weltreligionen geben kann,incl. Buddhismus. Für solche Perspektiven, nicht zu vergessen Literatur, Kunst, Erneuerung der religiösen Volkskunde, Christliche Soziallehre, katholische Weltanschauung in der Art etwa von Romano Guardini usw., gingen vom Haasischen Krustenkatholizismus kaum Aktivitäten in Richtung Wiederbelebung katholischer Spiritualität aus, fehlte ihm schlicht das Format z.B. jener Generationen von Geistlichen, die einst vom Regensburger Bischof Johann Michael Sailer den Katholizismus in unserem Raum stärker erneuert haben, als es aus der Tradition des 2. Vatikanischen Konzils je möglich wurde. Das Beten des Rosenkranzes aber bleibt zu respektieren. Diese Art Beschauung wird den öffentlich-rechtlichen Kirchenbetrieb, von dem sich viele Fromme innerlich und sogar äusserlich vielfach verabschiedet haben, mutmasslich überleben.

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    Don Michael Gurtner 08.08.2023 um 22:57
    Persönlich kann ich nur eines sagen: auch wenn ich Exzellenz Haas nie persönlich begegnet bin, so ist er für mich dennoch immer eine der großen, herausragenden Priestergestalten gewesen, denen nachzueifern es gilt und lohnt, auch wenn das Ziel dadurch sehr hoch gesteckt ist. Ich bin dem Himmel dankbar für Geistliche wie ihn!

    Für die Blöker, hier und anderswo, habe ich persönlich leider nur ein müdes Lächeln übrig, und nicht das väterliche Wort eines versöhnlichen Hirten, wie Exzellenz, der auch über seine bitterbösesten Feinde immer wieder Gutes und Guthirtliches zu sagen wußte.
    So weit bin ich dann doch noch nicht.
  • felix meyer 08.08.2023 um 21:32
    ich gratukiere zum 75 Jahre
  • felix meyer 08.08.2023 um 21:29
    ich gratukuere zum75 Jahre
  • user
    Gabriela Ulrich 08.08.2023 um 15:24
    Zum 75. Geburtstag gratuliere ich Msgr. Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz ganz herzlichst. Erzbischof Msgr. Wolfgang Haas von Vaduz ist ein hervorragender Beter des Rosenkranzes. Ich habe noch nie ein so wunderschönen Rosenkranz gebetet und gehört, wie mit Erzbischof Msgr. Wolfgang Haas von Vaduz. Was mich sehr beeindruckte war die hervorragende Predigt in der hl. Messe, Sein unerschütterlicher und standhafter Glaube, Sein weises Handeln für die Einheit der Kirche, die Weihen von Priestern, das Beten für die Gerechtigkeit der Armen, das Evangelisieren und das Missionieren, das Spenden der Sakramente und besonders der Einsatz für die klassische römische Liturgie bin ich unendlich dankbar. Msgr. Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz ist ein wahrer und guter Hirte. Zurecht weisst Msgr. Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz die unmöglichen Forderungen vom Verein Offene Kirche unterandern die Bischofskonferenz ab. Diese Vereinigung Offene Kirche will einfach Macht und Geld in der Kirche ausüben, so wie es im Bistum Chur vorherrscht. Zurecht hat Erzbischof Wolfgang Haas in diesem Jahr den Landtag von Lichtenstein abgesagt. Es macht wirklich keinen Sinn mit einer Regierung zu feiern, die die christliche Lehre der Kirche ablehnt und alle Religionen gleich stellen will. In der Neujahrsansprache von Regierungschef Daniel Risch hebt er besonders das Jubiläum des Anschlussvertrag an die Schweiz, Zollvertrag vom 29. März, der sich in diesem 2023 zum 100. Mal jährt hervor. Er würdigt die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn der Schweiz. Besonders die gemeinsamen Werte: Zuverlässigkeit, Solidarität, Toleranz und Respekt. Von christlichen Werten und christlicher Kultur ist keine Rede.

    Wie ich aus den Medien erfahren habe, will die Regierung von Lichtenstein die Sonderstellung der katholische Kirche beenden!

    Dazu weise ich auf die Schrift UNA VOCE KORRESPONDENZ "Das Konzil" Geburtsfehler und Fehlentwicklungen von Heinz-Lothar Barth 2/2023. Da steht: ...Dabei wäre unbedingt die Aussage zu berücksichtigen, die der Gottmensch uns im Johannes-Evangelium selbst offenbart hat; " ... den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt" (Joh 14,17).

    In der Schrift UNA VOCE KORRESPONDENZ "Das Konzil" Geburtsfehler und Fehlentwicklungen von Heinz-Lothar Barth steht: ...Im Dokument "Dominus Jesus" (Nr. 21), das unter Papst Johannes Paul II. promulgiert wurde und im wesentlichen auf Kardinal Ratzinger zurückging, wurde zugegeben, dass die anderen Religionen, "insofern sie von abergläubischen Praktiken oder anderen Irrtümern abhängig sind (1 Kor 10,20-21), eher ein Hindernis für das Heil darstellen". Man darf aber eben vor allem nicht verkennen, dass alle nichtchristlichen Religionen mehr oder weniger stark mit Elementen des Irrtums und des Bösen durchsetzt sind; Sie stehen also, wie es immerhin noch das II. Vatikanum in Nr. 9 und 14 vorsichtig andeutet, unter der Herrschaft der Finsternis (Apg 26,18); denn sie stammen als Gesamtsysteme aus der Lüge, deren Vater der Diabolos ist (Joh 8,44), was heute kaum noch beachtet wird.

    Aus obgenannten Gründen rate ich der Regierung von Lichtenstein auf Msgr. Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz zu hören und die katholische Kirche im Erzbistum Vaduz zu schützen. Gott, der Herr segne die Regierung von Lichtenstein und das Erzbistum Vaduz. Möge die Gottesmutter Maria den Erzbischof von Vaduz, Msgr Wolfgang Haas für immer schützen.
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    Michael Dahinden, Riemenstalden 07.08.2023 um 16:31
    Hochwürdigster Herr Bischof Marian,

    herzliches Vergelt's Gott. Es braucht Mut, auch heute noch, auch nur ein unvoreingenommenes Wort zu sagen.
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    Hansjörg 07.08.2023 um 13:47
    Unbestritten ist jedoch, dass Bischof Haas ein gespaltenes Bistum Chur hinterlassen hat, und in Kürze ein gespaltenes Erzbistum Liechtenstein hinterlassen wird.
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      Don Michael Gurtner 08.08.2023 um 22:45
      Die Frage ist: was spaltet sich wovon ab?
      Wenn wirklich Christus der Dreh- und Angelpunkt ist, sich aber ein Teil von der wahren Lehre Christi loslöst, dann kann man nicht denjenigen die Spaltung in die Schuhe schieben die bei der rechten Lehre geblieben sind. So ein Vorwurf wäre unstatthaft und von der Sache her falsch.
      Sagt man hingegen: "Hauptsache alle einer Meinung, egal welche, auch wenn es nicht der rechte katholische Glaube ist", dann ist Ihr Vorwurf an den Erzbischof zwar unter jener Prämisse verständlich, aber das Paradigma ist in diesem Falle falsch.

      Wenn Christus das Maß unseres Glaubens ist, dann ist niemals der ein Spaltet, der an diesem Glauben festhält. Und das ist völlig unabhängig von irgendwelchen Mehrheiten oder Tagesmeinungen.
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      Martin Meier-Schnüriger 11.08.2023 um 12:00
      Die alte Leier: Ein Bischof oder Priester, der sich treu an die Lehre der Kirche hält, "spaltet", einer, der es nicht so genau nimmt, ist ein "Brückenbauer" und "integriert". Bischof Wolfgang Haas hat schon ein gespaltenes Bistum bei seinem Amtsantritt vorgefunden. Die Spaltung innerhalb der katholischen Kirche ist ein Faktum, das weit über Bistumsgrenzen hinausgeht und nicht in erster Linie an Personen, sondern an völlig divergierenden Kirchenbildern festgemacht werden kann.
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    Claudio Tessari 07.08.2023 um 11:30
    Herzliche Glückwünsche. Möge der Herr ihn segnen und möge er für die heilige katholische und apostolische Kirche noch lange zur Verfügung stellen. Wären alle Hirten so treu und mutig, wie Bischof Wolfgang, hätten wir nicht so eine Verwirrung im deutschsprachigen Raum.