Die traditionelle Fusswallfahrt führte die Vereinigung ehemaliger Päpstlicher Schweizergardisten ins Kloster Einsiedeln. (Bild: Daniel Erni)

Kirche Schweiz

Fusswallfahrt der ehemaligen Schweizergardisten nach Einsiedeln

Die Vereinigung ehemaliger Päpstlicher Schweizergardisten machte sich am 6. September auf den Weg nach Einsiedeln. Höhepunkt der traditionellen Fusswallfahrt war ein feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche, der dieses Jahr vom Apostolischen Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Dr. Martin Krebs, zelebriert wurde.

Jedes Jahr am ersten Samstag im September findet in der Region Einsiedeln die traditionelle Wallfahrt der Vereinigung der ehemaligen Päpstlichen Schweizergardisten statt. Dieses Jahr führte die vom neu ernannten Spiritual Felix Büchi stimmig organisierte Wallfahrt vom Treffpunkt Altmatt in Richtung Kloster Einsiedeln. Nach ihrer Ankunft beteten die Pilger ein «Gegrüsst seist Du Maria« in der Gnadenkapelle, bevor sie für die Heilige Messe in die Klosterkirche einzogen. Hauptzelebrant war der Päpstliche Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Dr. Martin Krebs, unter den Konzelebranten waren der Hausherr, Abt Urban Federer OSB, und Felix Büchi, Spiritual der Vereinigung und neuer Domdekan von St. Gallen.

In seiner Homilie legte Erzbischof Martin Krebs die Lesung aus dem Brief von Paulus an die Kolosser (1,21–23) aus. Er rief dazu auf, fest im Glauben verwurzelt zu bleiben, wenn auch der Zeitgeist uns etwas anderes weismachen will. Er ermutigte weiter dazu, der Glaubenslehre der Katholischen Kirche treu zu sein, denn sie vertritt und schützt das wahre Evangelium. «Lasst euch nicht durch falsche Propheten verwirren!»

Mit dem «Salve Regina» in der Gnadenkapelle endete die Heilige Messe in der Klosterkirche.

Beim gemeinsamen Mittagessen im Kultur- und Kongresszentrum «Zwei Raben» wurde dann vor allem die Kameradschaft gepflegt.
 


Das vom Präsidenten der Vereinigung, Sylvain Queloz, geführte Interview mit Erzbischof Martin Krebs gab auf unterhaltsame Weise einen Einblick in das Tagwerk des Nuntius. Der gebürtige Deutsche ist seit 2021 Apostolischer Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein sowie seit 2024 in Monaco. Er kann auf eine langjährige diplomatische Laufbahn im Dienst des Heiligen Stuhls zurückblicken, mit zahlreichen Stationen auf der ganzen Welt.

In seinem Schlusswort verdankte Sylvain Queloz die Teilnahme einer Delegation des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem am diesjährigen Anlass und sprach auch Michael Glaus für die perfekte Organisation der Pilgerfahrt seinen Dank aus.
 

Die nächste Wallfahrt der Vereinigung ehemaliger Päpstlicher Schweizergardisten findet am 5. September 2026 wiederum in Einsiedeln statt.


Daniel Erni

Redaktion


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