Dem feierlichen Gottesdienst stand Bischof Beat Grögli vor. Der Präfekt der Jesuitenkirche, Pater Dr. Hansruedi Kleiber, sowie weitere neun Priester und ein Diakon feierten in der vollbesetzten Kirche den Gedenkgottesdienst für die verfolgten Christinnen und Christen mit. Musikalisch umrahmt wurde er durch die Solosängerin und Jodlerin Nicole Flühler – eine direkte Nachfahrin des heiligen Bruder Klaus – und den Jodlerklub Alpnach.
Der Geschäftsführer von «Kirche in Not», Jan Probst, begrüsste die anwesenden Priester und Ordensleute, die zahlreichen Gönnerinnen und Gönner aus nah und fern sowie die weiteren Gläubigen. Ein besonderer Willkommensgruss galt dem Bischof von St. Gallen, Beat Grögli, der erstmals als Bischof an einem Anlass von «Kirche in Not» teilnahm.
Verfolgung, Zerstörung, Traumata
Jan Probst hielt Rückschau auf das vergangene Jahr und die weltweit zahlreichen traurigen Ereignisse für Christen und Christinnen. So gab es in Nigeria mehrere Anschläge auf Christen und deren Einrichtungen, was bei vielen Menschen Trauer und Traumata auslöste. 62 Kirchen, 58 Schulen und 13 Spitäler wurden Ziele von Terroristen. «Kirche in Not» setzte sich weltweit mit zahlreichen Projekten für die Rechte der Christen ein, welche immer stärker bedroht werden. Namentlich erwähnte Jan Probst Länder wie Irak, Pakistan oder Indien.
Wie Jan Probst weiter ausführte, bemüht sich das Hilfswerk weltweit darum, eine «Brücke der Liebe» zu sein. «Kirche in Not» unterstützt jeden zehnten Priester weltweit mit Mess-Stipendien, ebenso unzählige Ordensfrauen, die unter anderem in Schulen, Waisenhäusern, Krankenhäusern und Altersheimen tätig sind. Darüber hinaus unterstützt es Flüchtlinge mit materieller Hilfe und Seelsorge.
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