In seiner Botschaft zum 99. Sonntag der Weltmission ermutigt der inzwischen verstorbene Papst Franziskus die Katholikinnen und Katholiken weltweit, dem Beispiel Jesu zu folgen: dem ersten «Missionar der Hoffnung», der sich den Armen und Leidenden zuwendet, um «ihre Wunden mit dem Öl des Trostes und dem Wein der Hoffnung zu heilen». Als Christen sind wir gerufen, die Frohe Botschaft weiterzugeben, indem wir die konkreten Lebensbedingungen derer, denen wir begegnen, teilen und so zu Boten und Bauleuten der Hoffnung werden. «Wir sind gesandt, diese Mission fortzusetzen: Zeichen sein für das Herz Christi und die Liebe des Vaters, indem wir die ganze Welt umfangen.»
Wachstum trotz Armut und Diskriminierung
Im Zentrum der diesjährigen Kampagne stehen Bangladesch, Myanmar und Laos. In diesen Ländern leben Christinnen und Christen vielfach als kleine, benachteiligte Minderheiten. Sie sind oft mannigfacher Diskriminierung, Armut und Unsicherheit ausgesetzt – und doch wächst die Kirche: getragen von einem lebendigen Glauben, von der Kraft der Gemeinschaft und einer Hoffnung, die Berge versetzt.
Missio unterstützt unter anderem ein Vorhaben für Strassenkinder in Dhaka, das den jungen Menschen Nähe, Bildung und Schutz bietet. Ein weiteres Projekt widmet sich dem dringend notwendigen Ausbau eines überfüllten Seminars, um die Ausbildung künftiger Priester für die Seelsorge zu gewährleisten. Zudem richtet sich ein Programm an Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund und stellt ihnen medizinische Versorgung sowie soziale Begleitung zur Verfügung. Diese Initiativen sind sichtbare Zeichen gelebter Solidarität und schenken den Menschen vor Ort Hoffnung und neue Perspektiven.
Kommentare und Antworten
Bemerkungen :
Vielleicht häte ich präzisieren müssen, dass die Sorge um das ewige Heil des Menschen uns auch zur Sorge um sein irdisches Heil führt, die Sorge um das irdische Heil allein aber dem ewigen Heil oftmals im Wege steht.
Und dann gilt es, neue Netzwerke zu bauen, in denen bessere soziale Bedingungen, auch schon auf Erden geschaffen werden können.
Von Europa aus ist es leicht, in guten sozialen Netzwerken zu leben, denn unsere Staaten haben sie geschaffen.
Aber in Bangladesch schaut der Alltag erschreckend anders aus. Deshalb gilt dort sehr wohl, was unsere Mutter Maria im Magnifikat wollte:
Nämlich, dass die Reichen, die die Armen ausbeuten, vom Thron gestürzt werden und dass die Armen bessere Chancen zum Leben bekommen können.
Wer wie ich, dort selbst gearbeitet hat, der vergisst die mangelernährten Säuglinge nicht, die sterben, weil auch die Mütter zu wenig gesunde Nahrung bekommen haben.
Wenn dann die Mutter auch noch wegen kleiner Krankheiten sterben, weil die Medikamente nicht gekauft werden konnten jnd noch 3 weitere kleine Kinder am Rock der weinenden Oma hängen, dann weint man erst mal mit. Aber dann fordert man such als Christ voller Wut eine endlich korruptionsfreie Regierung.
Auch das ist Dienst im Sinne des jüdisch- christlichen Glaubens.
Gott sei Dank!
Es gibt keinen wahren Glauben ohne die Werke. Es gibt aber auch keine wahren christliche Werke ohne den Glauben. Oder anders ausgedrückt:
Der Glaube ohne die Werke is tot. Doie Werke ohne den Glauben genauso.