Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen aus armen oder von Kriegen betroffenen Regionen. Allein in Libanon nehmen 43 000 Kinder an solchen Lagern und auch weiteren Aktivitäten teil, in Syrien sind es knapp 26 000.
Auch im Heiligen Land finden trotz des anhaltenden Krieges wieder Sommerlager statt. 350 arabischsprachigen und 100 hebräischsprachigen jungen Christen werden einige Tage der Entspannung und Freude ermöglicht. Diese Sommerlager blicken auf eine lange Tradition der Unterstützung durch «Kirche in Not» zurück. Piotr Zelazko, Patriarchalvikar für die Hebräisch sprechenden Katholiken in Israel, erklärte letztes Jahr, diese Camps seien für die Teilnehmer nicht nur irgendeine Sommeraktivität, «sondern ein Leuchtfeuer der Hoffnung, sowie eine Chance, ein Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl zu erfahren, das in ihrer turbulenten Welt oft fehlt. Unsere Camps bieten einen sicheren Hafen, in dem sie ihre Identität festigen, Freundschaften schliessen und an Bildungsaktivitäten teilnehmen können, die ihnen sonst nicht zugänglich sind. Hier können sie ihren Glauben und ihr kulturelles Erbe kennenlernen.»
Auch in der Ukraine können wieder mehr als 6000 Jugendliche an verschiedenen Ferienfreizeiten teilnehmen – weit entfernt von den täglichen Tragödien des Krieges.
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