Der Besuch steht unter dem Motto «Erhebt eure Augen». Das gewählte Motto, inspiriert vom Johannesevangelium (Joh 4,35), versteht die Organisation als Aufforderung, über alltägliche Sorgen hinauszublicken. «Erhebt eure Augen, denn der Herr erhebt sich über Kriege, Konflikte, Schwierigkeiten und Sorgen», spielte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Valladolid, Luis Argüello, bereits am Ostermontag auf das Motto an. Er betonte: «Der Besuch des Papstes wird uns im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe stärken.»
Das Logo der päpstlichen Spanienreise zeigt sich umarmende Menschen in Bewegung. Sie tanzen um eine Abbildung der Gottesmutter Maria sowie um einige Symbole der Besuchsorte. Madrid wird durch den Alcalá-Triumphbogen symbolisiert, Barcelona durch die Sagrada Família und die Kanarischen Inseln durch das Meer.
In den Fels gehauenes Symbol
Am ersten Tag seiner Reise wird Papst Leo XIV. vom spanischen Königspaar in der Hauptstadt Madrid empfangen; sie zählen zu den wenigen katholischen Monarchen weltweit. Erst zwei Tage später trifft der Pontifex mit dem sozialistischen Regierungschef Pedro Sánchez zusammen, und zwar nicht – wie üblich – an dessen Regierungssitz, sondern in der Vatikanbotschaft des Landes.
Am 7. Juni folgt auf die Heilige Messe mit Fronleichnamsprozession – in Spanien wird das Hochfest am Sonntag gefeiert – ein privates Treffen mit Angehörigen des Augustinerordens, den Leo XIV. über viele Jahre leitete.
Ein Besuch im Kloster Montserrat steht am Mittwoch, 10. Juni, auf dem Programm. Die Benediktinerabtei konnte 2025 ihr 1000-jähriges Bestehen feiern. Das Bergkloster rund 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona ist ein in den Fels gehauenes Symbol für Nationalstolz und Unabhängigkeitsstreben ganz Kataloniens. 1881 erklärte Papst Leo XIII. die Muttergottes von Montserrat zur Schutzpatronin der Region. Seit 1947 thront die Marienfigur in der Basilika, nachdem sie zum Schutz während der Napoleonischen Kriege (1808–1814) und des Spanischen Bürgerkriegs (1936–1939) immer wieder versteckt wurde. Sie ist der Grund, warum die Benediktiner auf 720 Metern Höhe in den Bergen ihr Kloster errichteten – und unter Einsatz ihres Lebens beschützten. 1936 wurden dabei mehrere Mönche von anarchistischen Soldaten getötet. Sie gelten heute als Märtyrer der Katholischen Kirche.
Kommentare und Antworten
Bemerkungen :
Die Vertreter der Kirche, egal ob Papst Bischöfe oder Priester stehen nicht über dem Katechismus und dieser sagt klipp und klar: KKK 2241
Die politischen Autoritäten dürfen im Hinblick auf das Gemeinwohl, für das sie verantwortlich sind, die Ausübung des Einwanderungsrechtes verschiedenen gesetzlichen Bedingungen unterstellen und verlangen, daß die Einwanderer ihren Verpflichtungen gegenüber dem Gastland nachkommen. Der Einwanderer ist verpflichtet, das materielle und geistige Erbe seines Gastlandes dankbar zu achten, dessen Gesetzen zu gehorchen und die Lasten mitzutragen.
Ein Migration von hauptsächlich jungen muslimischen Männer, welche sich weder dem Gastland anpassen wollen, noch das geistige Erbe mittragen, ist sicherlich gegen das Gemeinwohl. In ganz Europa sehen wir diese Parallelstrukturen mit islamischen Ghettos. In Wien müssen christliche Mädchen bereits Kopftücher tragen, damit sie in Ruhe gelassen werden. Diese Islamisierung kann man sicherlich nicht mit NÄCHSTENLIEBE abtun. Die Hirten der Kirche sollten in der Migrationsfrage, langsam beginnen die Geister zu unterscheiden und nicht als linke Politiker fungieren.