Blick in die Medien

Pius­brü­der legen «Glau­bens­er­klä­rung» als «Dia­log­an­ge­bot» vor

Der Kon­flikt zwi­schen der Pius­bru­der­schaft und Rom ver­schärft sich. Nun erklä­ren sie dem Papst ihren Glau­ben – was als Dia­log­an­ge­bot for­mu­liert ist, ist eine Absage an die Kir­che seit dem Zwei­ten Vatikanum.


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Bemerkungen :

  • user
    Dr. theol. Emil Hobi, kath. Priester 16.05.2026 um 11:39
    Dem Text ist zu entnehmen, dass sich die „Piusbrüder“ zu einer Art Gegenlehramt aufschwingen: Papst Benedikt war m. E. einer der grossartigsten katholischen Theologen des 20. Jh. und bemühte sich innig um die Einheit mit ihnen: Seine die katholische Sicht tragende Formel, dass auch umstrittene pastoraltheologische Aussagen des letzten Konzils, immer im Lichte der Kontinuität und Gesamtheit von Schrift, Tradition und Lehramt gesehen werden müssen und so fruchtbar werden können, lässt sich in den Aussagen aus Menzingen gegen Rom nicht finden. Nicht einmal mit Papst Benedikt kam eine Einheit zustande. Jesus Christus hat nun mal dem Nachfolger des Hl. Petrus, dem Bischof von Rom, und nicht Menzingen verheissen, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden; die Aussagen der Piusbruderschaft und einer wohl enorm selektiven Wahrnehmung in Strohmannmanier, indem man das gegnerische Argument so zurechtstutzt, dass es leichter widerlegt werden kann, erklären entweder den Heiland selbst zum Lügner oder sehen sich nun selbst als die wahre Kirche mit authentischer Auslegung (vgl. Mt 16,17-19).