Menschen aus verschiedensten Ländern hatten sich am 20. September 2025 auf dem Marktplatz in Oerlikon versammelt. Unter anderem war eine Delegation von «Marche pour la vie» aus Paris angereist. Sogar aus Brasilien waren Menschen nach Zürich gekommen: Eine fünfköpfige Gruppe von «Jesus Menino» stellte ihre Gemeinschaft vor. Sie teilen ihr Leben mit Menschen mit Behinderungen (teils verursacht durch an ihnen versuchte Abtreibungen).
Wie sehr gerade bei Behinderungen die Pränatalmedizin eine Rolle spielt, machte der Mediziner Prof. Dr.med. Josef Wisser klar. Der Zürcher Gynäkologe und Pränatal-Mediziner ist seit fast 50 Jahren in der Pränatal-Medizin und Therapie tätig. Er zeigte in einem Interview die Problematik auf, wenn die Pränatalmedizin als Rechtfertigungsgrund für Abtreibungen instrumentalisiert wird. Da Prof. Wisser wegen einer privaten Feier nicht anwesend sein konnte, wurde das zuvor aufgenommene Interview per Video am Marsch gezeigt.
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