Am 16. November 2024 hatte ein jugendlicher Asylbewerber aus Afghanistan das Muttergottes-Gnadenbild schwer beschädigt. Der Vandalenakt in der bedeutendsten Wallfahrtskirche der Schweiz löste ein breites Echo in Presse und Öffentlichkeit aus. Parallelen zum «Fall Sanija Ameti» wurden gezogen. Die aus einer bosnisch-muslimischen Familie stammende Sanija Ameti hatte anfangs September 2024 auf ihrem Instagram-Kanal Fotos veröffentlicht, auf denen sie mit einer Schiesspistole gezielt ein Bild mit der Darstellung der Madonna mit Jesuskind durchlöcherte. In den Medien wurde die Frage aufgeworfen, ob es sich beim Vandalenakt des afghanischen Asylbewerbers um einen Nachahmungstäter gehandelt haben könnte.
Der in einer psychiatrischen Institution im Kanton Zürich wohnhafte Täter wurde inzwischen per Strafbefehl wegen Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit im Sinne von Art. 261 Strafgesetzbuch rechtskräftig verurteilt. «swiss-cath.ch» hat die Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich gestützt auf das im kantonalen Informations- und Datenschutzgesetz verankerte Öffentlichkeitsprinzip um Einsicht in den Strafbefehl ersucht.
Mit Entscheid vom 4. September 2025 bescheinigte die Oberjugendanwaltschaft «swiss-cath.ch» ein schützenswertes Interesse, «die rechtliche Würdigung des Vorfalles nachvollziehen zu können». Dieses Interesse sei höher zu gewichten als die diesbezüglichen Geheimhaltungsinteressen der betroffenen Person. Gestützt auf diese Rechtsgüterabwägung liess die Oberjugendanwaltschaft «swiss-cath.ch» folgenden Auszug aus dem Strafbefehl zukommen:
«Das Verfahren wurde von der Jugendanwaltschaft Limmattal / Albis mit Strafbefehl vom 14. Mai abgeschlossen.
Es wurde folgender Sachverhalt zugrunde gelegt:
Am 16. November 2024, 14.45 Uhr, begab sich der Beschuldigte in die Gnadenkapelle/Kloster Einsiedeln, 8840 Einsiedeln. In der Kapelle behändigte der Beschuldigte die Krone und das Zepter der Schwarzen Madonna. In der Folge setzte sich der Beschuldigte die Krone auf den Kopf und nahm das Zepter in seine linke Hand. Sodann riss er das Gewand der Schwarzen Madonna zu Boden. Durch sein Vorgehen wurden diverse Gegenstände und die Schwarze Madonna beschädigt. Durch sein Verhalten bzw. seine Handlungen verunehrte der Beschuldigte in Anwesenheit von Gläubigen einen Ort und Gegenstände, die der religiösen Verehrung dienen.
Der Straftatbestand der Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit im Sinne von Art. 261 StGB wurde erfüllt. Der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig.»
Darüber hinausgehende Angaben (z. B. Art und Umfang der Sanktion) wurden von der Oberjugendanwaltschaft infolge besonderer Schutzbedürfnisse von Jugendlichen gemäss Jugendstrafgesetz und Jugendstrafprozessordnung nicht erteilt. Das Kloster Einsiedeln hat seinerseits auf eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung verzichtet.
Kommentare und Antworten
Bemerkungen :
Schwarze Madonna: Das Einsiedler Gnadenbild, die stehende Madonna mit dem Kind auf dem linken Arm kam im Sommer 1466 in die Heilige Kapelle. Der Klosterbrand von 21. April 1465, der in der Heiligen Kapelle ausgebrochen war, hatte das ältere Madonnenbild zerstört, Ob das Bild als neues Gnadenbild in Auftrag gegeben worden ist oder ob man eine im Kloster vorhandene Statue dafür verwendete, ist ungewiss. Das Bild im spätgotischen weichen Stil geschnitzt, wurde zwischen 1440 und 1465 im süddeutschen Raum geschaffen; es wird dem Umkreis von Hans Multscher oder dem frühen Werkstattbereich Muttschers im Umkreis von Hans Striegel dem Älteren zugeschrieben.
Im Vergleich zu Monopol/Magazin für Kunst und Leben www.monopol-magazain.de 5.9.2025 Frankreich Millionenraub in bekannten Porzellanmuseum. Sie gelten als nationale Schätze. Nun wurden die drei Werke aus dem bekannten französischen Nationalmuseum Adren Dubouché in Limoges gestohlen: Ihr Wert über 6,5 Millionen Euro. Lautmedienberichten, die sich auf die Staatsanwältin von Limoges stützen, übernahm die Spezialabteilung für organisierte Kriminalität von Limoges und das Zentralbüro zur Bekämnpfung der Kulturgüterhandels die Ermittlungen auf.
Die Schwarze Madonna von Einsiedeln stammt aus dem 15. Jahrhundert, wie der Millionen Raub aus dem Porzellanmuseum in Frankreich. Das Gnadenbild von Einsiedeln, die Schwarze Madonna müsste als nationales Kulturgut geschützt werden. Es braucht von der Schweizerischen Eidgenossenschaft ein nationales Gesetz für die Schätze der Kirche. Dafür müssten sich die Katholiken einsetzen. Den Katholiken müsste das Gnadenbild von Einsiedeln mindestens soviel wert sein.
Und jetzt kurz zusammengefasst, wir als Christen, als Katholiken - akzeptieren also das unsere Heiligen Stätten, unsere Kirche, ein Wallfahrtsort ENTWEIHT wird, buchstäblich mit Füssen getreten, entblösst und lächerlich gemacht?
Mit Urin verunreinigtes Weihwasser, Fäkalien auf Altarbibel und Osterkerze, zerstörte Beichtstühle und angezündete Bibeln: In den Wochen vor Ostern verzeichnete die Beobachtungsstelle OIDAC Europe besonders viele Fälle von Kirchenvandalismus in Deutschland. "Das Ausmaß zeigt, dass wir nicht länger wegschauen dürfen", forderte Anja Hoffmann, Direktorin der Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen in Europa (OIDAC Europe) mit Sitz in Wien.
Wahrlich, Wahrlich ich sage Euch - Wenn wir jetzt nicht handeln, aufstehen und unseren Christlichen Glauben verteidigen wird es zu spät sein!
Ja, wir sind als Christen aufgerufen zu vergeben, das heisst aber nicht das wir alles hinnehmen und akzeptieren müssen. Wenn ich ein solches Verhalten in seinem Herkunftsland öffentlich gezeigt hätte - und dann noch als Frau, nun die Folgen der Scharia Strafen kann jeder selbst nachschauen.
Doch werde nicht schweigen wenn der Herr mein Gott beleidigt wird und seine Mutter so geschändet!
A) Niemand physisch diesen Invasor abwehren konnte und wollte um ihn an seiner desakralisierung zu hindern
B) Aus falscher, naiver und schlussendlich absolut verdummter "Rücksicht" gegen diesen Invasor keine Anzeige erhoben wurde.
C) Niemand fordert diesen Invasor in sein islamistisches Herkunftland zurueckzuschicken.
Schämt ihr euch nicht? Habt ihr keine Schande fuer was verweichlichte Memmen ihr geworden seit? ICH für meinen Teil schäme mich sehr und werde wohl bald aus diesem Verein der Schande austreten müssen.
Untergehen dürft ihr alleine.