Als Mario Irminger 2023 beim schwer ins Trudeln geratenen Migros-Konzern das Ruder übernahm, räumte er auch mit der bis zum Überdruss zelebrierten woken LGBT-Journaille im «Migros-Magazin» auf. Doch nun springt unvermittelt die Konkurrenz in die Bresche, sprich die «Coopzeitung Weekly» (Ausgabe vom 4. Dezember 2025). Redaktionsleiterin Claudia Hottiger singt in ihrem Editorial das hohe Lied auf alle Arten von Tieren, denen eine wie auch immer geartete LGBT-Affinität untergeschoben werden kann. Dort, im Tierreich, so die Journalistin, herrschten «unzählige Formen des Zusammenlebens, Liebens und Seins»: von gleichgeschlechtlichen Pinguin-Eltern bis hin zu Giraffen, deren Zärtlichkeiten meist unter Männchen stattfinden würden.
Ihre Redaktionskollegin Chantal Herger sekundiert: «Wusstest Du?», klärt sie ihre Leserschaft auf, dass «in einigen Giraffen-Populationen mehr als 94 % aller Sexualkontakte zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern stattfinden?» Unsereiner stellt sich da unweigerlich die bange Frage, ob die restlichen noch verbleibenden 6 % Sexualakte für die Fortpflanzung wirklich ausreichen. Item: «Wusstest Du, dass bei mehr als 1500 Tierarten homosexuelles Verhalten dokumentiert ist, beispielsweise bei Schafböcken?» Nein, muss ich zerknirscht gestehen, von diesem Bockmist habe ich bis dato nichts gewusst. Wir Menschen sollten uns von dieser Selbstverständlichkeit im Tierreich etwas abschauen, resümiert Redaktionsleiterin Hottiger.
Diese Beiträge belegen auf drastische Weise, wie naturentfremdet unsere hochtechnisierte, KI-getriebene Gesellschaft mittlerweile geworden ist. Denn gerade in der Tierwelt gilt – noch gnadenloser als bei der Spezies Mensch – das alles beherrschende Prinzip «Fressen oder gefressen werden».
Haustier-Mode an Weihnachten ein richtig heisser Trend
Die Tier-, insbesondere Hundeliebe, wird nicht nur in LGBT-Kreisen demonstrativ zur Schau getragen. Loïc Brunschwig, Chef der Schweizer Edelmodefirma Bongénie, die unlängst das legendäre Grieder-Kaufhaus am Zürcher Paradeplatz übernommen hat, weiss als Insider bestens Bescheid über die dekadenten Vorlieben so mancher gut betuchten Kundinnen und Kunden. «Mode für Haustiere wird an Weihnachten zu einem richtig heissen Trend», bringt es Mode-Experte Brunschwig auf den Punkt. Von der oft diagnostizierten Luxus-Müdigkeit findet sich jedenfalls in der Haute volée keine Spur. In einschlägigen Fachgeschäften ist vom Hunde-Regenmäntelchen für 1200 Euro bis zum Louis-Vuitton-Hundebett für 12 000 Euro so ziemlich alles zu haben, was das Tierfreundeherz der upper class begehrt.
Wer diesem Dernier Cri einer mit Wohlstandsexzessen kontaminierten Gesellschaft wenig bis nichts abgewinnen kann, werfe einen Blick auf die weihnachtliche Krippe.
Hirten wird zuerst die Botschaft von der Geburt des Gottessohnes verkündet. Ochs und Esel spenden Wärme im Stall zu Bethlehem. Obwohl in der Bibel nicht eigens erwähnt, haben bereits frühchristliche Schriften sie an die Seite des Jesuskindes gestellt, unter Bezugnahme auf Jes 1,3. Ochs und Esel gelten als Zeichen der Demut und Klugheit, als bescheiden und sanftmütig – anders als so viele Menschen. Ja: In diesem Sinne dürfen und sollen Tiere uns Menschen durchaus ein Vorbild sein.
Kommentare und Antworten
Bemerkungen :
24 Darum hat Gott sie im Begehren ihres Herzens der Unreinheit preisgegeben, und so entehren sie selbst ihre Leiber. 25 Sie tauschten die Wahrheit Gottes gegen die Lüge und huldigten und dienten dem Geschöpf statt dem Schöpfer - gepriesen sei er in Ewigkeit, Amen. 26 Deshalb hat Gott sie unwürdigen Leidenschaften preisgegeben. Denn ihre Frauen vertauschten den natürlichen Umgang mit dem widernatürlichen. 27 Ebenso gaben die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau auf und entflammten im Verlangen nacheinander; Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung. 28 Und da es ihnen nichts bedeutete, Gott erkannt zu haben, hat Gott sie der Haltlosigkeit preisgegeben, und so tun sie, was sich nicht gebührt. 29 Sie strotzen vor Unrecht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, sie sind voller Neid, Mord, Zank, Arglist, Verschlagenheit; Ohrenbläser sind sie, 30 Verleumder, Gotthasser, Frevler, Angeber, Prahler, erfinderisch im Bösen, ungehorsam den Eltern, 31 gedankenlos, haltlos, lieblos, ohne Erbarmen. 32 Sie kennen zwar die Rechtsordnung Gottes, die sagt, dass, wer es so treibt, den Tod verdient; und doch tun sie es nicht nur, nein, sie beklatschen auch noch, die es so treiben.
Dass Tiere "homosexuell" seien, weil zB zwei Männchen-Pinguine den Nachwuchs umsorgen, ist reine Interpretation. Dasselbe, was die ach 94% "homosexuellen Sexakte" bei Giraffen-Populationen angeht. Man kann überall alles hineininterpretieren, so wie es einem in den Kram passt.
Gott hat den erhabensten aller Engeln wegen Stolz (pride) hässlich vom Himmel in die dunkle Unterwelt stürzen lassen, Gott hat einen Adam und eine Eva erschaffen, Gott ließ Noah von jeder Tierart ein Männchen und ein Weibchen in die Arche mitnehmen, und Gott hat Sodom und Gomorrha zerstört - ergo sollten wir aufpassen, mit welcher Seelenhaltung gegenüber Gott wir daher kommen, was wir behaupten und welchen Trieben wir freien Lauf lassen.
Und wer nun in seiner Blindheit und Kopflastigkeit behauptet, es gäbe keinen Gott und keine göttliche Ordnung - dem ist kaum mehr zu helfen.
Ja, und dieser Gott hat die Sintflut gebracht, so dass alle Menschen, inklusive alle unschuldigen Kinder, ertrunken sind.
Nach dem abfliessen des Wassers haben sich die paar wenigen Menschen, die auf der Arche überlebt haben vermehrt und die Welt bevölkert. Das Löwenpaar hat sich die ersten Jahre vegetarisch ernährt, bis das Zebrapärchen wieder genug Junge zum Fressen aufgezogen hatte.
Direkt vor der Sinnflut gab es außer Noah und seiner Familie KEINE unschuldige Menschen. Gott hat 100 Jahre darauf gewartet, dass die gänzlich verdorbene Menschheit bereut und umkehrt, was aber leider nicht passiert ist.
Damit dem Bösem ein Ende gesetzt wird, hat er schlussendlich die Menschheit, außer Noah, eliminiert.
Das wahre Christentum ist hyper-rationell, so wie das Ganze Geheimnis und Wunder des Seins hyper-rationell ist. Du willst mit einem Becher die Ozeane aushebeln. Gott ist Gott, und kann und macht, was er will, auch wenn Hansjörg das nicht versteht.
Diese Interpretation von untertan machen habe ich noch nie gehört, aber sie ist durchaus schlüssig und erklärt vieles, dass eben der Mensch in der Lage ist zu befehlen, und sei es nur den einzelnen Körperfunktionen. Daraus ergibt sich die Moral.